GUTEN MORGEN

ORF-Moral | Wenn Linke bei Rechten werben

Die ORF-Moral. Mit der Moral, das musste die Öffentlichkeit in den vergangenen Wochen erfahren, ist es im ORF gerade bei einigen Führungskräften nicht weit her. Dafür aber hat der öffentlich-rechtliche Sender, bezahlt durch die Haushalts-Zwangsabgaben seiner Hörer und Seher und die überbordende TV- und Radiowerbung, kaum finanzielle Sorgen. Nach wie vor kann er besonders den mittlerweile so umstrittenen, beurlaubten oder gar gekündigten Managern Riesengagen ausschütten, Batzen-Abfertigungen werden bald dazukommen.

Wenn Linke bei Rechten werben. Viele andere österreichische Medien können von einer Finanzierung wie beim ORF nicht einmal träumen, weil die Werbeeinnahmen, lange ihre Überlebensgarantie, von Jahr zu Jahr schwinden, da immer mehr österreichisches Werbegeld nicht im Land bleibt, sondern in die USA oder nach China zu den Internetgiganten fließt. Google, TikTok, X und wie die Kraken alle heißen – sie sahnen ab. Dem einen Riegel vorzuschieben, bemüht man sich in der EU und in Österreich. Angeblich zumindest. Denn wie jetzt in der „Krone“ aufgedeckt: Ausgerechnet die SPÖ, die Partei von Medienminister und Vizekanzler Andreas Babler, wirbt auf X (vormals Twitter), der scharf nach rechts gerückten Plattform von Elon Musk. Weil man, so die Begründung der Linken, die Plattform nicht einfach den Rechten überlassen dürfe… Wenn das die Medienpolitik des Medienministers ist – dann gute Nacht.

Kommen Sie gut durch den Dienstag!

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