11 Stunden gestrampelt

Mit altem Bike 227 Kilometer nach Wien geradelt

Oberösterreich
14.04.2026 10:00

Michael Pichlmüller aus Traun ist „radlsüchtig“. Er wollte testen, ob er auch ohne teures Superbike problemlos von Oberösterreich in die Bundeshauptstadt kommt. Und er überstellte das Fahrrad zu einer Frau, er es seine Mutter zum Geschenk gemacht hatte.

Ich wollte einfach mal testen, ob man für längere Touren wirklich ein High-End-Bike braucht. Also hab ich mir das alte Citybike meiner Mutter geschnappt und bin Richtung Wien losgeradelt. Gefahren bin ich großteils entlang der Donau – landschaftlich richtig schön und technisch absolut machbar, auch mit einfachem Material“, berichtet der Trauner Digital Creator Michael Pichlmüller (36) über sein ungewöhnliches „Abenteuer“.

Mit dem Wahl der Mittel – einem alten Citybike ohne Klickpedale, spezielle Übersetzung oder sonstige Optimierung – legte Pichlmüller 227,7 Kilometer innerhalb von elf Stunden zurück: „Es hat alles funktioniert. Klar, es ist nicht so effizient wie ein Rennrad oder Gravelbike, aber es geht. Und vor allem: Es macht trotzdem richtig Spaß.“

Der begeisterte Pedalritter zeichnete sein „Abenteuer“ mit einer beliebten Sport- App auf.
Der begeisterte Pedalritter zeichnete sein „Abenteuer“ mit einer beliebten Sport- App auf.(Bild: Michael Pichlmüller)

 Sein Fazit: „Man braucht kein teures Bike, um lange Distanzen zu fahren. Viel wichtiger sind die Verpflegung und ein gutes Tempo.“

Nettes Detail am Rande: Die Strampelei war quasi eine Überstellungsfahrt. Pichlmüller streamt seine Radtouren live, ist unter „outdoor_pichl“ auf YouTube, Instagram und Co. mit vielen Beiträgen vertreten.

Michael Pichlmüller.
Michael Pichlmüller.(Bild: Michael Pichlmüller)

Eine Followerin aus seiner Community hatte als regelmäßige Zuseherin bedauert, dass sie kein Fahrrad besitzt. Daraufhin spendete die Mutter von Pichlmüller ihr Citybike, weil sie sich ein E-Bike gönnen will.

Der Trauner, der im Brotberuf Bademeister ist, trainiert bereits heftig für das Race Across Austria. Dabei ist Pichlmüller erst seit drei Jahren „radlsüchtig“ – er besitzt ein Fully-Mountainbike und zwei Gravelbikes: „Ich sag’ immer: ,Ich fahr’ nicht schnell, aber lange.’“

(Bild: Michael Pichlmüller)

Auch den Ausflug nach Wien absolvierte er durchgehend, fuhr dann nach dem elfstündigen „Ausritt“ auf dem alten Drahtesel mit dem Zug heim. Im Vorjahr hatte der Hobbysportler Linz-Wien-Linz in einem Stück zurückgelegt.

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