Der Rechnungsabschluss in der Bezirkshauptstadt Schwaz wurde einstimmig beschlossen. Fast eine Million Euro wurden erzielt. Stadtchefin Victoria Weber mahnt jedoch: „Ist kein Grund, sich auszuruhen.“
Erfreuliche Nachrichten in wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Zeiten kommen aus der Tiroler Silberstadt Schwaz. Der Rechnungsabschluss für das Jahr 2025 weist ein deutliches Plus auf. Im Ergebnishaushalt stehen 960.000 Euro, im Finanzierungshaushalt 8,65 Millionen Euro. Unterdessen wuchs der Vermögenshaushalt um 13,1 auf insgesamt 187,7 Millionen Euro.
Und damit einhergehend schaffte es die Bezirkshauptstadt auch, ihren Schuldenstand zu reduzieren.
Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten. Umso wichtiger ist es, Ausgaben zu prüfen, effizient zu wirtschaften und Kosten zu reduzieren.

BM Victoria Weber
Bild: Christof Birbaumer
„Erfreuliches Signal“
Laut Bürgermeisterin Victoria Weber (SPÖ) könne sich dieses Ergebnis durchaus sehen lassen. „Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten, Förderungen für die Gemeinden werden gekürzt und Förderauszahlungen gestreckt. Umso wichtiger ist es, Ausgaben genau zu prüfen, Kosten dort zu reduzieren, wo es möglich und vertretbar ist, und effizient zu wirtschaften. Mit einem Plus von fast einer Million Euro ist dieser Rechnungsabschluss ein erfreuliches Signal“, meint die Stadtchefin. Sie mahnt aber, dass man sich auf diesem Ergebnis „nicht ausruhen“ dürfe.
„Künftige Entwicklungen schwer abschätzbar“
Die Bürgermeisterin betont, dass „die Herausforderungen für Gemeinden generell hoch bleiben, auch trotz dieser positiven Entwicklungen“. Vor allem im Bildungs- und Gesundheitsbereich seien künftige Entwicklungen schwer abschätzbar. „Zudem stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten an zahlreichen öffentlichen Gebäuden an und es gibt mehrere Projekte, die in den kommenden Monaten abgeschlossen werden sollen.“
Victoria Weber nennt unter anderem die neue Radbrücke im Osten der Stadt und die Sanierung des Marienheims.
Neue Betriebe haben sich angesiedelt, wodurch steigende Einnahmen aus der Kommunalsteuer erzielt werden konnten.

BM Victoria Weber
Bild: Christof Birbaumer
Einstimmiger Beschluss
Der Rechnungsabschluss konnte – trotz ausführlicher Wortmeldungen aller Parteien – einstimmig beschlossen werden. Abschließend freut sich Weber, dass auch die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Wirkung zeige. „Neue Betriebe haben sich angesiedelt, wodurch steigende Einnahmen aus der Kommunalsteuer erzielt werden konnten. Diese Mittel sollen langfristig in die Stärkung des Standortes reinvestiert werden.“
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