Lungauer zeigt auf

„Auch alte Männer können noch schnell sein“

Salzburg
13.04.2026 08:00

Hermann Neubauer hat bei der Lavanttal-Rallye mit Platz zwei gezeigt, dass mit ihm immer noch zu rechnen ist. Auf eine große Vorbereitung verzichtete der Lungauer im Vorfeld. Auch weil an erster Stelle seine Familie für ihn steht. 

Jahrelang lautete das große Duell in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft Hermann Neubauer gegen Simon Wagner. Der Lungauer und der Oberösterreicher lieferten sich bei vielen Veranstaltungen Motorsport-Kämpfe auf Augenhöhe, teilweise lagen nur wenige Hundertstel zwischen den beiden. Doch in der jüngeren Vergangenheit ist es um Erstgenannten etwas ruhiger geworden. „Meine Firma und meine Familie haben für mich einfach Priorität. Ich fahre nur noch dann, wenn es sich bei mir zeitlich gut ausgeht“, erklärte Neubauer im Gespräch mit der „Krone.“

Vergangenes Wochenende ging es sich wieder einmal aus. Bei der Lavanttal-Rallye stand der 37-Jährige gemeinsam mit Co-Pilotin Ursula Gassner in einem „Toyota GR Yaris Rally2“ am Start. Und zeigte, dass er nichts verlernt hat, denn wieder lieferte er sich ein enges Duell mit seinem Langzeit-Rivalen Wagner. Am Ende lag er nach 14 Sonderprüfungen nur 9,4 Sekunden hinter dem Mühlviertler auf Rang zwei.

Fühlt sich am Steuer weiterhin wohl: Hermann Neubauer.
Fühlt sich am Steuer weiterhin wohl: Hermann Neubauer.(Bild: Szabo Attila)

„Bin richtig stolz“
„Auch alte Männer können noch schnell sein“, grinste Neubauer und fügte an: „Ich bin richtig stolz und zufrieden, weil ich zum letzten Mal vor acht Monaten eine Asphalt-Rallye gefahren bin. Zudem habe ich erst kurzfristig entschieden, dass ich dabei bin und konnte mich daher so wie gut gar nicht vorbereiten. Wenn man mir vorher gesagt hätte, dass ich auf dem zweiten Platz lande, dann hätte ich das sofort unterschrieben. Bei den ersten Sonderprüfungen war ich noch etwas rostig, aber dann bin ich immer besser reingekommen. Vor so vielen Leuten bei schwierigen Bedingungen zu fahren, hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht.“

Internationale Einsätze sind für ihn derzeit kein Thema mehr, weitere Staatsmeisterschaftsläufe indes schon. „In Weiz bin ich mit Sicherheit dabei. Alles andere weiß ich noch nicht“, sagte Neubauer, der sich nach der Siegerehrung sofort auf den Heimweg machte. „Ich freue mich, wenn ich daheim bin. Die Party-Zeiten sind für mich mittlerweile vorbei.“

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