Dass sich der Skiclub Bischofshofen um die Fußball-Infrastruktur der Stadt bewirbt, sorgte kürzlich für ein Beben im Pongau. Neben dem BSK und dem Skiclub gibt es einen weiteren Kandidaten, der künftig fußballerisch etwas aufbauen will. Die „Krone“ hat mit ihm gesprochen.
Wie geht es fußballerisch in Bischofshofen weiter? Diese Frage bewegt – weit über die Bezirksgrenzen hinaus. Die Stadtpolitik selbst geht das Thema am 15. April an. Dann werden die Bewerber im Stadtrat vorstellig, um ihre Ideen und Konzepte zu präsentieren.
Dritter Mann kennt den BSK gut
Wie sich nun herausgestellt hat, gibt es aber nicht zwei, sondern sogar drei Bewerber. Zum Skiclub Bischofshofen unter der Federführung von Raimund Unger und dem Bischofshofen Sportklub 1933 selbst, dessen Nutzungsvereinbarung für den Sportplatz mit 30. Juni 2026 abläuft, weil sie im vergangenen Jahr gekündigt wurde, gesellt sich ein weiterer Name: Jetmir Cadari.
Der gebürtige Nordmazedonier war selbst früher für den BSK tätig, trainierte unter anderem die 1b. „Ich würde gerne einen Nachwuchs aufbauen und darauf schauen, dass die Kinder auch wirklich da bleiben“, blickt Cadari auf eines der Kernthemen, das auch die Politik seit langer Zeit beschäftigt. Seinen früheren Klub sieht er nicht in der Lage, in dieser Hinsicht etwas zu bewegen: „Solange Patrick Reiter hier tätig ist, wird sich nichts ändern.“
Cadari hat laut eigenen Aussagen bereits Sponsoren gefunden und zählt auch einen guten Freund zu seinen Unterstützern. Seinem Auftritt vor der Stadtpolitik am kommenden Mittwoch blickt er positiv gestimmt entgegen. „Schauen wir, was dabei herauskommt.“ Mit einer endgültigen Entscheidung der Bischofshofener Stadtpolitik in der Fußball-Causa ist am 23. April zu rechnen.
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