Keine Beleuchtung

Licht aus! So spart Gemeinde 100.000 Euro im Jahr

Kärnten
13.04.2026 08:00

In der Kärntner Gemeinde Seeboden wird in der Nacht auf künstliche Beleuchtung verzichtet. Mit dieser Maßnahme erspart sich die ländliche Kommune 100.000 Euro. 

Immer mehr Gemeinden schalten in der Nacht das Licht in öffentlichen Bereichen aus. Das hat mehrere Gründe. Zum einen spart dieser Schritt Kosten, zum anderen schadet künstliches Licht der Umwelt, Menschen, nachtaktiven Tieren und Insekten. Auch die Gemeinde Seeboden hat dazu ein Pilotprojekt gestartet.

„Mit Erfolg. Denn mit dieser Maßnahme können wir uns insgesamt 100.000 Euro im Jahr ersparen“, erklärt FP-Politiker Horst Zwischenberger, der die Initiative 2022 gestartet hat.

Energie einsparen
„Ich wollte kurz vor Mitternacht den Großen Wagen am Nachthimmel bestaunen, gesehen habe ich davon kaum etwas, da die künstliche Beleuchtung mir die Sicht genommen hat“, sagt Zwischenberger. „In vielen Bereichen brannte das Licht die ganze Nacht – unabhängig vom tatsächlichen Bedarf.

Sein Ziel war es, Energie einzusparen, „Betriebskosten zu senken und gleichzeitig die Auswirkungen künstlicher Beleuchtung auf die heimische Tierwelt zu reduzieren, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen“. Und so ist von 23 bis 5 Uhr das künstliche Licht in der Gemeinde Seeboden aus – außer bei den Bundesstraßen und direkt im Zentrum. 

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