Manfred Schmid will am Sonntag mit den Oststeirern erstmals gegen Sturm anschreiben. Die ersten Gespräche wegen einer Verlängerung liefen positiv. Am Rande gibt´s ein Wiedersehen für die „Altacher“.
Nach drei Niederlagen als Hartberg-Coach gegen Sturm kämpft Manfred Schmid am Sonntag in Graz um seine ersten Punkte gegen Österreichs Meister, den er nur mit der Austria zweimal besiegen konnte. Gegen Fabio Ingolitsch ist er allerdings in vier Duellen noch unbesiegt
„Von beiden Seiten ein klares Ja“
Die Erteilung der Lizenz für Hartberg im Vorfeld des Steirer-Gipfels war für Schmid positiv, aber keine Überraschung: „Ich hab damit gerechnet, denn der Verein ist gut geführt!“ Auch das Erstgespräch mit Obmann Erich Korherr bezüglich einer Vertragsverlängerung war positiv: „Es ging darum, ob man sich das vorstellen kann. Von beiden Seiten gab’s ein klares Ja! Mir wurde Zufriedenheit mit meiner Arbeit signalisiert.“ In der Meisterrunde fehlt aber noch der erste Sieg: „Abgerissen sind wir deshalb nicht. Wir haben gute Leistungen gebracht, haben leider sehr viele Chancen nicht genützt. Die Mannschaft ist sehr stabil und körperlich gut beieinander. Der nächste Sieg kommt sicher irgendwann, auch wenn in den Top-Sechs alle Teams gut sind und Kleinigkeiten entscheiden.“
Anderes Ergebnis
Sturm? „Wir haben den Meister diese Saison ordentlich gefordert, zweimal unglücklich durch späte Tore 0:1 verloren, das ärgert und pusht uns. Bei der geilen Stimmung in Graz werden wir alles tun, um diesmal ein anderes Ergebnis zu holen.“
Spendlhofer ist (wie Hülsmann) gesperrt, aber Konstantin Schopp lässt hoffen: „Er ist ein großes Talent, kopfball- und zweikampfstark, das hat er gegen Austria schon gezeigt. Wenn er die nötige Einstellung zeigt, wird er künftig nicht zu bremsen sein.“
Gegen Fabio Ingolitsch ist Schmid unbesiegt: „Gegen Altach ist es uns immer gut gegangen, auch mit Sturm haben wir stets gut mitgehalten. Aber hier geht es nicht um die Trainer.“
Lukas Fridrikas und Ammar Helac treffen erstmals seit deren Wechsel zu Sturm auf ihren Ex-Trainer Fabio Ingolitsch und Paul Koller, mit denen sie letzte Saison in Altach an einem Strick gezogen haben. „Ich hab ein gutes Verhältnis zu beiden gehabt“, so Fridrikas, „aber es ist ein Spiel wie jedes andere.
Hartberg hat bisher gut performt und hätte sich den ersten Sieg in der Meisterrunde längst verdient – aber im Fußball zählt eben nur Zählbares. Wir müssen endlich anschreiben!“
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