Der NÖ-Generationenfonds verzeichnete im Vorjahr einen Zuwachs von 152 Millionen Euro. Ein Teil dieses Geldes wird ins kommende Doppelbudget des Landes fließen.
„Wenn die Welt Kopf steht“ – eine Brücke vom Titel der heurigen Landesausstellung zur geopolitischen Lage schlägt Finanzlandesrat Anton Kasser bei der Präsentation des Jahresergebnisses des NÖ-Generationenfonds: „In Zeiten von Konflikten und Unsicherheiten steigt die Sehnsucht nach Verlässlichkeit und Stabilität.“ Beides, so Kasser, treffe auf den Fonds zu, der gerne als „Sparbuch des Landes“ bezeichnet wird.
Währungssicherung entscheidend
Und tatsächlich kann Johannes Kern, Geschäftsführer der Fibeg (Vermögensverwaltung des Landes), eine beachtliche Bilanz vorlegen. Der Generationenfonds hat 2025 einen Wertzuwachs von 5,7 Prozent erwirtschaftet. „Damit sind wir besser als die Pensionskassen“, betont Kern. Er führt das auf die Maxime „Risikominimierung statt Ertragsmaximierung“ zurück. Besonders hebt Kern die konsequente Währungssicherung hervor: „Diese war vor allem bei Dollar-Anlagen entscheidend.“ Denn dadurch hat es den Fonds nicht getroffen, als die US-Währung im Vorjahr an Wert eingebüßt hat.
Mehr als 1,6 Milliarden Euro
Doch ein Jahresergebnis allein sagt wenig über die Performance eines Fonds aus. „Da muss man längere Zeiträume betrachten“, sagt Kern. Und er kann erfreuliche Zahlen nennen: Seit Beginn der Veranlagungen im Jahr 2002 beträgt der Wertzuwachs des Generationenfonds 76,9 Prozent. Als Geldsumme ausgedrückt: 1.678.300.000 Euro.
Investitionen ins Sozialwesen
Der Zuwachs im Vorjahr schlägt monetär mit 152 Millionen Euro zu Buche. Heuer wird erstmals seit zwei Jahren wieder ein erklecklicher Teil des Gewinns ins Landesbudget fließen. Finanziert dürfen damit allerdings nur Investitionen ins Sozialwesen werden.
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