„Krone“-Interview

„Crooks“-Macher Kren: „Es war eine Zitterpartie“

Unterhaltung
12.04.2026 12:00

Die österreichische Serie „Crooks“ wurde zum Hit auf Netflix – jetzt startet die noch bessere zweite Staffel. Serienmacher Marvin Kren sprach vorab mit der „Krone“ über die aufwendigen Dreharbeiten in Bangkok.

Ein große Portion österreichischer Schmäh und originelle Unterwelt-Charaktere machten „Crooks“ zum Streaming-Hit auf Netflix. Dabei war das keineswegs eine „g’mahde Wies’n“, so Serienmacher Marvin Kren im „Krone“-Interview: „Es war eine Zitterpartie. Wir hatten es von Anfang an auf eine zweite Staffel angelegt und die Zuschauerzahlen sind aber erst nach einer Zeit gestiegen. Denn die Mundpropaganda war stark und im Endeffekt hat sich das auf der ganzen Welt verbreitet, viele Fans haben wir etwa in England und den USA.“

Nach dem Erfolg hatte Netflix viel Vertrauen in die Produktion und ermöglichte einen aufwendigen Dreh in Bangkok, wo ein großer Teil der neuen Abenteuer von Frederick Lau und Christoph Krutzler spielt: „Die größten Herausforderungen waren die Hitze, die fremde Sprache und die ganz eigene Dynamik dort. Aber man muss halt schnell lernen und mit den Menschen dort extrem respektvoll umgehen. Wir waren ja ein Team von 1000 Leuten. Es war toll, in neue Welten zu reisen“, so Kren, der sechs Monate in der thailändischen Hauptstadt verbrachte.

Wo in der Serie drei Österreicher mit der „Bussi Bussi“-Bar ein neues Standbein aufgebaut haben. Überhaupt sind österreichischer Dialekt und Schmäh ein wichtiger Teil des Erfolgskonzepts von „Crooks“: „Wenn ich in der U-Bahn sitze, höre ich plötzlich Leute aus der Serie zitieren. Diese Liebe zum Österreichischen und zu den Sprüchen ist phänomenal. Wenn die Deutschen plötzlich den Wiener Dialekt feiern, dann ist das super. So cool war Wienerisch seit dem ,Kaisermühlen Blues‘ nicht mehr.“

Die neuen Folgen sind gleichzeitig düsterer und lustiger und die thailändische Unterwelt kollidiert lustvoll mit dem morbiden Wiener Schmäh. Ein Highlight: Georg Friedrich und Lukas Watzl als kongeniales Strizzi-Duo.

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