Exekutiv-Nachwuchs

Polizei-Welpe „Tosca“ startet in Grundausbildung

Kärnten
09.04.2026 18:00

Neuer Chef, neuer Welpe und eine Rückkehr – bei Kärntens Polizei-Diensthunde-Einheit tut sich gerade einiges! Vor allem in der Welt der künftigen, vierbeinigen Schnüfflerin „Tosca“.

„Tosca von Saggautal“, neun Wochen alt, Belgischer Schäferhund und gebürtig aus der Steiermark – so der Steckbrief des neuen, vierbeinigen Mitglieds der Kärntner Polizei-Diensthunde-Einheit. Vor wenigen Tagen übersiedelte der „Malli“-Welpe nach Kärnten, zu seiner neuen, gerade aus der Karenz zurückgekehrten „Mama“ und zukünftigen Kollegin Christine Ebner. Und bereits jetzt beginnt für die künftige, vierbeinige Schnüfflerin die Vorbereitung auf den Exekutivdienst.

Die künftige Ermittlerin „Tosca von Saggautal“ in den Armen ihrer Hundeführerin Christine Ebner.
Die künftige Ermittlerin „Tosca von Saggautal“ in den Armen ihrer Hundeführerin Christine Ebner.(Bild: LPD Kaernten)

„Grundsätzlich startet ab jetzt, mit der Eingewöhnungsphase, Toscas zweijährige Grundausbildung zum Schutz-, Dienst- und Fährtenhund. Danach wird aufgrund ihrer Entwicklung und ihres Wesens entschieden, in welchem Spezialbereich sie schließlich zum Einsatz kommen wird“, erklärt Stefan Richau, der vor kurzem die Führung der Diensthunde-Einheit übernommen hat. Von seinem langjährigen Kollegen Egon Muggi, der in den verdienten Ruhestand getreten ist.

Kärntens Neo-Polizei-Diensthunde-Chef Stefan Richau mit seinem aktuellen vierbeinigen Kollegen ...
Kärntens Neo-Polizei-Diensthunde-Chef Stefan Richau mit seinem aktuellen vierbeinigen Kollegen King Louie.(Bild: LPD Kärnten)
Bei Olympia 2024 begab sich der Kärntner mit seinem treuen, mittlerweile pensionierten Partner ...
Bei Olympia 2024 begab sich der Kärntner mit seinem treuen, mittlerweile pensionierten Partner Dakar in Paris auf Sprengstoffsuche.(Bild: LPD Kärnten)
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Für ,Tosca’ hat jetzt bereits die Grundausbildung begonnen. Aktuell geht es aber noch um Eingewöhnung und die Bindung zu ihrer Hundeführerin.

Stefan Richau, Chef der Kärntner Polizei-Diensthunde-Einheit

Der Rosentaler, dessen Vater bereits Hundeführer bei der Gendarmerie war, hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. „Mir wurde es quasi bereits in die Wiege gelegt. Schon als Kind wollte ich Hundeführer bei der Polizei werden“, erzählt der zweifache Vater im Gespräch mit der „Krone“. Und dies ist der 41-Jährige nun seit mittlerweile bereits zwölf Jahren. Der Exekutive beigetreten ist er 2009.

Die obligatorische Frage „Katzen- oder Hundefan?“ kann man sich bei Stefan Richau sparen. In St. Jakob leben seine Familie und er mit drei Hunden zusammen. Mit seinem mittlerweile pensionierten Diensthund Dakar von Bradenton, seinem aktuellen vierbeinigen Einsatzkollegen King Louie von Bradenton und einem Jack Russel in zivil. „Aber grundsätzlich mag ich alle Tiere – auch Katzen“, so Stefan Richau diplomatisch, wenn auch mit einem Schmunzeln.

„Spürhunde immer wichtiger“
Auf den neuen Chef, wie auch auf den vierbeinigen Neuzugang „Tosca“, warten künftig jedenfalls große Aufgaben: „Die Rolle der Spürhunde im Polizeidienst wird immer wichtiger. Egal, ob es um Drogen, Sprengstoffe oder um Datenträger geht.“

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