Klare Abläufe, durchdachte Strategien und wachsame Blicke: Ein ehemaliger Elite-Soldat aus Deutschland sorgt für den reibungslosen Ablauf vieler Events in Tirol – und darüber hinaus.
Egal, ob Bergiselspringen, Golden Roof Challenge oder der Testspiel-Kracher zwischen der WSG Tirol und Real Madrid im Innsbrucker Tivoli-Stadion: Diese und viele andere Großveranstaltungen in letzter Zeit in Tirol liefen alle wie am Schnürchen. Tragödien wie nach der Massenpanik 1999 beim Air&Style mit sieben Toten blieben zum Glück aus.
Damit aus Events keine Katastrophen werden
Und das ist kein Zufall: Die „Modus 106 Service Group“ mit Sitz in Innsbruck sorgt hinter den Kulissen dafür, dass Sicherheit, Organisation und Ablauf Hand in Hand gehen – von Risikoanalysen über detaillierte Einsatzpläne bis hin zur Koordination mit Polizei, Feuerwehr und städtischen Behörden. „Jedes Event wird akribisch vorbereitet, damit Besucher und Teilnehmer ungestört ihr Erlebnis genießen können“, schildert Chef Martin Franke, der schon seit Jahren im Security-Sektor unterwegs ist.
Dialog verhindert Chaos und schützt Besucher
Der ehemalige Bundeswehrsoldat, geboren in Hannover, führt das Unternehmen gemeinsam mit der Innsbruckerin Kerstin Schäffer. Ihr Team: Ein Netz aus rund 200 geschulten Kräften – alle deutschsprachig, was bewusst als Qualitätsmerkmal gesetzt wird. „Es funktioniert nicht, wenn sich Security und Besucher nicht verstehen“, betont Franke.
Laut dem Fachmann sei vielen vielleicht nicht bewusst, was die grundlegenden Aufgaben eines Sicherheitsdienstes bei einem Event sind. „Wir sind in erster Linie nicht dazu da, Streitigkeiten zu schlichten oder mögliche Straftäter zu stoppen. Das ist die Aufgabe der Polizei. Wir müssen vor allem darauf achten, dass den Besuchern sicherheitstechnisch nichts passiert.“
Rasanter Aufstieg in der Sicherheitsbranche
Erst 2023 gegründet, hat sich das Unternehmen von einem kleinen Sicherheitsdienst zu einem breit aufgestellten Anbieter entwickelt. Das Portfolio reicht heute von Event-Security über Personenschutz bis hin zu Gebäudemanagement und professioneller Reinigung.
Auch der Name hat Bedeutung: „Modus 106“ steht für eine klare, strukturierte Vorgehensweise: Informationen sammeln, auswerten und daraus konkrete Maßnahmen ableiten. „Die Bezeichnung stammt ursprünglich vom Begriff ,K 106’, der in Aufklärung und Informationsverarbeitung, etwa im militärischen Bereich oder beim Personenschutz, eine zentrale Rolle spielt“, erklärt Franke.
Mit Standorten in Österreich und Deutschland richtet sich Modus 106 auf den gesamten deutschsprachigen Raum aus. Und die Entwicklung soll munter weitergehen. Für 2027 ist die nächste Expansionsstufe geplant. Wohin genau, bleibt vorerst geheim, doch klar ist: In Zeiten steigender Sicherheitsanforderungen ist das Unternehmen bestens positioniert – und weiter auf Wachstumskurs.
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