Sicherheitsoffensive

Mehr Geld für Bahnschranken kann Leben retten

Niederösterreich
09.04.2026 08:00

Die beste Absicherung für Bahnkreuzungen sind Schrankenanlagen. Doch deren Errichtung ist teuer und bringt Gemeinden mitunter in finanzielle Bedrängnis. Dank neuer Förderrichtlinien in Niederösterreich steht für den Sicherheitsausbau von Bahnübergängen jetzt mehr Geld bereit.

Zusammenstöße mit Zügen enden für Autofahrer allzu oft tragisch. „Wir wollen die Menschen vor gefährlichen Situationen an Bahnkreuzungen schützen“, sagt Verkehrslandesrat Udo Landbauer. Daher hat er die Förderrichtlinien für die Sicherung von Bahnkreuzungen überarbeiten lassen – vor genau einem Jahr traten die neuen Bestimmungen in Kraft. Und der Erfolg ist bereits messbar: „Es gibt eine Trendwende, die Zahl der Projekte hat einen Höchststand erreicht.“

Mehr Projekte
In Niederösterreich gibt es derzeit 1306 Eisenbahnkreuzungen im Bereich von Gemeindestraßen. Die Sicherung solcher Bahnübergänge ist immer ein finanzieller Kraftakt. Vor zwei Jahren, mit den alten Förderrichtlinien, wurden nur neun Bahnkreuzungen mit Schranken gesichert. Ein Jahr später, mit den neuen Förderungen, gab es bereits 37 Ansuchen aus insgesamt 20 Gemeinden.

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Es ist wichtig, dass alle Partner an einem Strang ziehen und das große Ziel vor Augen haben – die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Menschenleben zu retten. 

Udo Landbauer, Verkehrslandesrat von NÖ

Geld für Schranken
„Bei unserer Sicherheitsoffensive ziehen alle Partner – also Gemeinde, Land und Bahn – an einem Strang“, betont Landbauer. Das zeigen auch die finanziellen Aufwendungen: Flossen 2024 nur knapp 375.000 Euro in Schrankenanlagen, waren es ein Jahr später bereits 1,3 Millionen Euro.

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