Kooperationsmodell

Wie drei Gemeinden die Schülerbetreuung neu denken

Niederösterreich
08.04.2026 13:00

Drei Orte im Bezirk Wiener Neustadt gehen einen neuen Weg. Künftig wird die Betreuung für Schüler am Nachmittag und in den Ferien von einem gemeinsamen Verein organisiert. Es gibt mehr Angebot  bei in Summe weniger Kosten. 

An einem Strang ziehen Bad Erlach, Lanzenkirchen und Katzelsdorf in Zukunft bei der Kinderbetreuung. Ein gemeindeübergreifender Verein soll in den drei benachbarten Ort im Bezirk Wiener Neustadt am Nachmittag sowie in Ferien für die Aufsicht über jene Schüler zuständig sein, die in dieser Zeit nicht zu Hause betreut werden können.

Personal aufgestockt
Das Betreuungspersonal wird sogar um zwei Springerkräfte aufgestockt, sodass auch im Krankheitsfall für Ersatz gesorgt ist. „Mit diesem Modell können wir die Betreuung in der Schul- und Ferienzeit langfristig absichern“, erklären Bürgermeisterin Bärbel Stockinger aus Bad Erlach sowie ihre beiden Amtskollegen Bernhard Karnthaler aus Lanzenkirchen und Michael Nistl aus Katzelsdorf. Federführend bei der Umsetzung ist der Lanzenkirchner Gemeinderat David Diabl.

Die Nachmittagsbetreuung für Schüler stellen Karnthaler, Stockinger, Nistl und Diabl (oben, v. ...
Die Nachmittagsbetreuung für Schüler stellen Karnthaler, Stockinger, Nistl und Diabl (oben, v. li.) in Lanzenkirchen, Bad Erlach und Katzelsdorf künftig auf vollkommen neue Beine.(Bild: ÖVP Bezirk Wiener Neustadt)

Breiteres Angebot
Für Eltern besonders wichtig: Die Nachmittagsbetreuung wird weiterhin in der gewohnten Form angeboten. „Ergänzt wird dieses Angebot durch eine Stunde Lernzeit mit Lehrpersonal aus der Volksschule“, erklärt Diabl und betont: „Neben klassischer Nachmittagsbetreuung wird der Verein auch Kurse, Vorträge und weitere Angebote für Eltern ermöglichen.“ Dieses neue Modell sei ein wichtiger Baustein, um Kinder bestmöglich zu unterstützen und Familien den Alltag zu erleichtern, sagt Diabl.

Weniger Steuergeld
Interessanter Nebeneffekt, der vor allem die Finanzreferenten in den drei Rathäusern freuen wird: Die Schülerbetreuung wird für die drei Gemeinden in Summe billiger als bisher. Durch das neue Modell können insgesamt 85.000 Euro Steuergeld eingespart werden, rechnet Diabl vor. „Diese Kooperation zeigt, dass gute Lösungen dann entstehen, wenn drei Gemeinden gemeinsam denken und gemeinsam handeln“, sind Stockinger, Karnthaler und Nistl  überzeugt..   

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