Mehr Unterstützung für Vorarlbergs Bauern fordert Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger. Zusätzliche Kosten infolge kriegerischer Handlungen würden das Jahr bereits zu Beginn fast unkalkulierbar machen.
Bei der jüngsten Vollversammlung der Vorarlberger Landwirtschaftskammer am Donnerstag in Bregenz thematisierte Präsident Josef Moosbrugger die stark gestiegenen Kosten für die Landwirte. Auch wenn die öffentlichen Kassen leer und die Mittel für Gegenmaßnahmen nur begrenzt vorhanden sind, sei es „unumgänglich, dass mit Steuerungs- und Ausgleichsmaßnahmen gegen den extremen Anstieg beim Agrardiesel vorgegangen wird“.
Auch Dünger und Verpackungen werden teurer
Doch nicht nur die Dieselpreise gehen durch die Decke, auch jene für Dünger und Verpackungsmaterial ziehen bereits an. „Da braucht es Entlastungsmaßnahmen. Österreich hat eine der höchsten Steuerquoten auf Treibstoffe in Europa – knapp die Hälfte des Preises machen Steuern und Abgaben aus“, rechnete Moosbrugger vor. Unterm Strich würden sich diese Tatsachen negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirken.
„Wirtschaftliche Unsicherheiten und hohe Kosten führen dazu, dass beim Betriebsmitteleinsatz gespart wird, und das bremst die Produktion“, warnte der Präsident. Grundsätzlich sollte der Lebensmittelsicherheit und der Unabhängigkeit mehr Gewicht gegeben werden. „Das muss kontinuierlich sein und nicht erst dann, wenn das Haus brennt!“
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