Das Fest am kommenden Wochenende ist ein Wirtschaftsfaktor in Niederösterreich – auch wenn die geplanten Ausgaben ein bisschen sinken.
Die weltweiten Krisen haben nur minimale Auswirkungen auf das Osterfest. Zumindest was die Spendierhosen der Niederösterreicher aus diesem Anlass betrifft. Denn auch heuer geht es um Millionen. Der Handel geht im weiten Land von einem Oster-Umsatz von 53 Millionen Euro aus. „Das ist nur um eine Million weniger als im Vorjahr“, weiß Franz Kirnbauer, Spartenobmann bei der Wirtschaftskammer.
55 Euro pro Kopf
73 Prozent der Landsleute treten als Osterhase in Erscheinung. Für Geschenke werden dabei durchschnittlich 55 Euro ausgegeben. Nur 15 Prozent der Niederösterreicher haben die Ausgaben für das Osterfest heuer gedrosselt. Ein Fünftel hat hingegen sogar aufgestockt.
Nachhaltigkeit ist Preisfrage
Süßigkeiten stehen auf der Einkaufsliste ganz oben (65 Prozent), gefolgt von bunten Eiern (57 Prozent) und Spielsachen oder Bargeld (29 Prozent). Nachhaltige Produkte haben bei der Hälfte der Niederösterreicher aber nur eine Chance, wenn der Preis gleich hoch oder günstiger als bei konventioneller Ware ist. Das gilt wohl auch für die zehn Millionen Ostereier und fünf Millionen Schokohasen, die am Sonntag in blau-gelben Nesterln liegen.
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