Wirbel um Werder-Bremen-Profi Victor Boniface! Der ehemalige Top-Stürmer der Meistersaison von Bayer 04 Leverkusen ist nach einer dreimonatigen Verletzungspause auf den Trainingsplatz zurückgekehrt – mit einem erstaunlich sichtbaren Bauchumfang.
„Wir wussten, in welcher Verfassung er sich befindet. Er muss jetzt an seinem Fitness-Zustand arbeiten, und wir helfen ihm dabei. Da ist aber vor allem Victor in der Pflicht“, reagierte Werder-Boss Peter Niemeyer gegenüber der „Bild“ auf die erschreckenden Bilder von Boniface, der seit seiner Knie-OP (Knorpelschaden) vor drei Monaten wieder ins Training eingestiegen ist. Dabei habe er wohl „eine hohe einstellige Kilozahl zu viel auf den Rippen hat“, schrieb die „Bild“.
„Nicht in der Lage, Bundesliga zu spielen“
Nach seiner Knieverletzung war eigentlich davon ausgegangen worden, dass Boniface in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommt. Doch die Reha verlief besser als erwartet: „Er hat die OP besser verkraftet als vorher prognostiziert. Sein Knie ist stabil, die Reha verlief gut. Natürlich ist er aber aktuell körperlich noch nicht fit und nicht in der Lage, Bundesliga zu spielen“, erklärte Niemeyer. „Er will der Mannschaft aber nochmal helfen. Wir arbeiten nun intensiv mit ihm, um dieses Ziel zu erreichen.“
Marktwert von 40 Mio. auf 5 Mio. Euro geschrumpft
Der Double-Sieger von 2024 war im Sommer 2025 auf Leihbasis von Bayer 04 Leverkusen zu Werder Bremen gewechselt. Ein Deal, der nicht wie erhofft aufging. Boniface’ Marktwert fiel von rund 40 Millionen auf aktuell etwa fünf Millionen Euro. Damit reiht er sich in eine Liste von Transfers ein, die bei Werder nicht funktionierten – wie etwa Maximilian Wöber oder Naby Keita. In dieser Saison kam Boniface auf elf Spiele und zwei Vorlagen. Derzeit liegt Werder auf Platz 14, nur vier Punkte vor dem Relegationsplatz.
Klubchef Klaus Filbry räumt ein: „Wir müssen selbstkritisch einräumen, dass diese Verpflichtungen bisher nicht so funktioniert haben, wie sich alle Seiten das gewünscht haben.“
Trotzdem will man an solchen Modellen festhalten. „Es gibt aber auch positive Gegenbeispiele. Daher würde ich auch in Zukunft derartige Transfers, die ein gewisses Risiko mit sich bringen, nicht gänzlich ausschließen.“
Denn: „Wechsel auf Zeit – auch mit Kaufoption – sind ein sehr interessantes Konzept.“
Nun liegt für Boniface erst einmal viel Arbeit vor ihm, um wieder in Form zu kommen. Vielleicht gibt es dann doch noch ein Happy End an der Weser …
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