Schwerpunktkontrollen

Kleintransporter oft mit groben Mängeln unterwegs

Steiermark
01.04.2026 20:32
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

In Kalsdorf bei Graz und St. Michael in der Obersteiermark wurden am Mittwoch Schwerpunktkontrollen bei insgesamt 116 Kleintransportern durchgeführt. 16 Lenkern wurde die Weiterfahrt untersagt, bei zehn davon kam es zu einer Abnahme der Kennzeichen. 

Am Mittwoch standen Kleintransporter im Mittelpunkt einer Schwerpunktaktion in Kalsdorf bei Graz und St. Michael in der Obersteiermark. In der Zeit von 6 bis 14 Uhr führten 20 Polizisten gemeinsam mit 16 Experten spezialisierter Partnerorganisationen – darunter das Arbeitsinspektorat, die Finanzpolizei, die Fernmeldebehörde sowie der Prüfzug des Landes Steiermark – intensive Kontrollen durch. Dabei wurden unter anderem der technische Zustand, die Ladungssicherung, das zulässige Gesamtgewicht sowie die Fahrtauglichkeit der Lenker überprüft.

Kennzeichenabnahmen und Störsender
Insgesamt wurden 116 Fahrzeuge von den Behörden kontrolliert. Dabei mussten 238 verkehrsrechtliche Übertretungen zur Anzeige gebracht werden. 16 Lenkern wurde aufgrund schwerwiegender Mängel die Weiterfahrt untersagt, zehn von ihnen wurden sogar an Ort und Stelle die Kennzeichen abgenommen. 

Die Aktion dauerte rund acht Stunden und beschäftigte 20 Polizisten sowie 16 Experten ...
Die Aktion dauerte rund acht Stunden und beschäftigte 20 Polizisten sowie 16 Experten spezialisierter Partnerorganisationen.(Bild: LPD Steiermark/Huber)

Von 30 am Prüfzug technisch überprüften Fahrzeugen wiesen 18 Mängel mit „Gefahr im Verzug“ auf. Hinzu kamen 20 Anzeigen nach der Arbeitsmittel- und Lenkprotokoll-Verordnung. Die Beamten der Finanzpolizei erstatteten 41 Anzeigen und setzten Abgabensicherungsmaßnahmen in der Höhe von über 58.500 Euro fest. Außerdem wurde ein illegal mitgeführter Störsender beschlagnahmt und ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

Erhöhung der Verkehrssicherheit
Durch die enge Kooperation der verschiedenen Behörden konnten fachlich vertiefte Überprüfungen weit über die rein verkehrsrechtlichen Aspekte hinaus durchgeführt werden. Dadurch konnten akute Gefahrenquellen beseitigt werden, da verkehrsunsichere Fahrzeuge rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen wurden. Die Landesverkehrsabteilung Steiermark kündigt an, derartige koordinierte Schwerpunktaktionen auch künftig konsequent fortzusetzen, um das Sicherheitsniveau auf steirischen Straßen nachhaltig zu erhöhen.

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