

Die 38-jährige Medizinerin Magdalena Grießler ließ das Gesundheitszentrum Mariazell zurück, um gegen Krankheit und Mangelernährung anzukämpfen. In einem umgebauten Bus fuhr sie mit einem kleinen Team durch die nordindische Stadt Chandigarh.
Ein umgebauter Behandlungsbus unter Mangobäumen – das war Magdalena Grießlers Arbeitsplatz während ihres Indienbesuchs Anfang Februar. Die Allgemeinmedizinerin aus Mariazell tourte mit einem kleinen Team in einer fahrenden Klinik durch die Slums von Chandigarh, wo Tausende Familien unter prekären Bedingungen, ohne ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser, gesunder Ernährung oder medizinischer Versorgung leben.
„In Indien liegt Arm und Reich ganz nah beieinander. Viele leiden unter Mangelernährung, Blutarmut und vor allem die Frauen unter massivem Eisenmangel. Aber auch Infektionskrankheiten wie Lungenentzündungen bleiben oft unbehandelt“, erzählt Grießler.


Neben der Behandlung ging es auch um Aufklärung, etwa über Hygiene und Ernährung. „Auch die Ausgabe von Vitaminen hilft, Krankheiten vorzubeugen und langfristig die Lebensbedingungen zu verbessern“, sagt Grießler.
Für die 38-jährige Steirerin war es zwar der erste Einsatz für die Hilfsorganisation „Jugend eine Welt“ in Indien, zig Male verschlug es sie aber bereits für humanitäre Hilfe in andere Länder der Welt. „Mich fesselt es einfach, wie viel man mit so wenigen Mitteln erreichen kann. Die Reisen sind teils berührend, teils verstörend, jedenfalls kann man aber ganz viel Positives mit nach Hause nehmen.“
Spendenkonto von Jugend eine Welt: AT66 3600 0000 0002 4000, Onlinespenden unter www.jugendeinewelt.at/spenden
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