„Von einem wirtschaftlichen Frühlingserwachen kann derzeit keine Rede sein. Die schwache wirtschaftliche Dynamik führt zu einem erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen um 5,7 Prozent auf 11.243 Personen gestiegen“, informiert AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter.
Während die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 24 Jahre um 4,8 Prozent zurückgegangen ist, verzeichnet die Altersgruppe über 50 Jahre mit einem Plus von 12,4 Prozent einen deutlichen Anstieg. Bei den offenen Stellen zeigt sich gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang. Der Stellenbestand ist um 727 gesunken. Dennoch stehen Jobsuchenden aktuell 3128 offene Stellen in allen Berufsbereichen zur Verfügung. „Besonders gefragt sind qualifizierte Arbeitskräfte. Bei rund 68 Prozent der gemeldeten Stellen wird zumindest ein Lehrabschluss oder eine höhere Ausbildung vorausgesetzt“, erklärt Bereuter.
Der Vorarlberger AMS-Chef ist überzeugt: „Die Nachfrage nach Fachkräften wird weiter ansteigen.“ Entscheidend für die nachhaltige Abdeckung des Fachkräftebedarfs ist eine enge Zusammenarbeit der Unternehmen mit dem Arbeitsmarktservice, sowohl bei der Personalsuche als auch bei der gezielten Höherqualifizierung von arbeitssuchenden Personen. „Ein Schwerpunkt im AMS Vorarlberg ist die Fachkräfteausbildung mit einem Fokus auf Personen ohne Ausbildungsabschluss“, betont Bereuter. „Das Potential dieser Personengruppe ist hoch und darf nicht ungenutzt bleiben.“ Rund 48 Prozent aller beim AMS vorgemerkten Arbeitslosen verfügen maximal über einen Pflichtschulabschluss.
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