Iran War Halts Positive Trend in the Job Market

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01.04.2026 10:00

Die Unsicherheit bei den Betrieben und die anziehende Teuerung hinterlassen auch Spuren am Arbeitsmarkt. 400.500 Menschen waren im März ohne Job, zeigen die neuesten Zahlen des AMS, das sind um 3500 mehr als im Februar.

Nahost-Krieg stoppt Trendwende
„Während die Zahl der arbeitslosen Männer und Schulungsteilnehmer erstmals sinkt, nämlich um 2 Prozent zum Vorjahr, steigt jene der Frauen um 4,5 Prozent weiterhin deutlich an“, sagt AMS-Vorständin Petra Draxl. Gesamt ergibt sich ein Plus um 0,9 Prozent. „Die angekündigte Trendwende wurde jedoch vom Krieg in Nahost gestoppt“, so die AMS-Vorständin.

Bei den Bundesländern zeigt sich ein unterschiedliches Bild: In der Steiermark, dem Burgenland, Niederösterreich und Vorarlberg sind stärkere Anstiege zu verzeichnen, in Oberösterreich, Tirol, Salzburg und Wien bleibt der Arbeitsmarkt halbwegs stabil, einzig Kärnten zeigt mit einem Minus von 4 Prozent einen deutlichen Rückgang.

Wieder über 400.000 Menschen ohne Job.
Wieder über 400.000 Menschen ohne Job.(Bild: Eva Manhart)
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Die angekündigte Trendwende wurde vom Krieg in Nahost gestoppt.

Petra Draxl, AMS-Vorständin

Mehr Ausländer finden in Wien Arbeit
Der Rückgang im südlichen Bundesland hat vor allem demografische Gründe, heißt es auch vom AMS. Kärnten ist das einzige Bundesland, in dem die Bevölkerungszahl sogar sinkt, weil mehr Menschen wegziehen als zuziehen. Dadurch geht auch der Druck am Arbeitsmarkt zurück. In Niederösterreich und der Steiermark ist wiederum die schlechte Konjunktur in der Industrie ein Treiber, daher sind die beiden Regionen eher vorn bei den Anstiegen.

In der Hauptstadt Wien hat der verlangsamte Trend wiederum vor allem mit Ausländern zu tun. Es beteiligen sich offenbar auch mehr Asylwerber und Subsidiär-Schutzberechtigte am Arbeitsmarkt, in dieser Gruppe ging die Joblosigkeit um gleich 14 Prozent im Jahresvergleich zurück. Gleichzeitig ziehen derzeit generell weniger Menschen nach Wien zu, was den Arbeitsmarkt entlastet.

Kein klares Bild gibt es bei den Branchen: Der Bau und der Tourismus zeigen Rückgänge, besorgniserregend hingegen der Anstieg im Handel (+4,6 Prozent) und im Gesundheitswesen (+10,6 Prozent).

Die schwache Konjunktur macht sich auch bei den Stellenanzeigen bemerkbar. Die an das AMS gemeldeten  offenen Stellen sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,8 Prozent auf 74.500 zurückgegangen.

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