Schwarzarbeiter

Erneut Afghane zurück nach Kabul abgeschoben

Österreich
30.03.2026 09:25
Porträt von krone.at
Von krone.at

Diesmal fackelten die Behörden nicht lange: Nur wenige Tage, nachdem ihn Finanzbeamte bei Schwarzarbeit in Niederösterreich erwischt hatten, musste ein 30-jähriger Afghane seinen Abschiebeflug nach Kabul antreten. 

Gerade noch war der Mann, dessen Asylantrag 2022 negativ entschieden wurde, beim Teppichlegen im Bezirk Melk. Wenige Tage später, in der Nacht auf Montag, wurde er über Istanbul zurück in sein Heimatland Afghanistan gebracht. Finanzbeamte hatten ihn bei der Schwarzarbeit erwischt und dem Innenministerium übergeben.

Ohne Bleiberecht Abschiebung
„Verurteilte Straftäter und Menschen ohne Bleiberecht werden abgeschoben, auch nach Syrien und Afghanistan. Der vor wenigen Tagen im Ministerrat beschlossene Asylpakt ist weitere wesentliche Grundlage um dieses konsequente Vorgehen vorantreiben zu können“, so Innenminister Gerhard Karner am Montagvormittag zur „Krone“.

Erst seit Oktober vergangenen Jahres werden Afghanen, die sich illegal in Österreich aufhalten und/oder straffällig werden, wieder zurück in ihre Heimat abgeschoben. Seit der Machtübernahme der Taliban 2021 waren Abschiebung in das Land ausgesetzt.

(Bild: BMI/Bundesministerium für Inneres (Archivbild))

Routen nach Afghanistan wieder offen
Österreich ist dabei nicht alleine: 20 europäische Regierungen wollen mehr Afghaninnen und Afghanen abschieben. Sie haben jetzt einen entsprechenden Brief an EU-Migrationskommissar Magnus Brunner geschrieben. Es brauche mehr Möglichkeiten, wenn jemand kein Aufenthaltsrecht habe.

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