Ein bayerischer Skitourengeher (65) hat am Samstagmittag einen Lawinenabgang am Watzmann schwer verletzt überlebt. Der Sportler wurde bei der Abfahrt knapp oberhalb der Watzmanngrube mitgerissen, berichtet das Bayerische Rote Kreuz. Nur noch sein Kopf schaute aus dem Schnee. Kameraden und Bergretter befreiten ihn.
Zu viert waren die Tourengeher am Samstag auf das Watzmann-Hocheck aufgestiegen. Sie fuhren vom Gipfel ab. Einer der Skifahrer löste in 2100 Metern Seehöhe ein etwa 40 Meter breites und 30 Meter langes Schneebrett aus. Ein Tourengeher konnte den Schneemassen noch ausweichen.
Der 64-Jährige wurde dagegen verschüttet und über steiles Felsgelände mitgerissen. Nach rund 80 bis 100 Metern kam er großteils im Schnee verschüttet zum Stillstand: „mit freiem Kopf“, wie es im Bericht der Einsatzkräfte heißt.
Tourengeher-Kollegen halfen sofort
Die beiden Tourengeher-Kameraden setzten sofort einen Notruf ab und eilten ihm zu Hilfe: Sie gruben den 64-Jährigen rasch aus dem Schnee.
Die Bergwacht Ramsau konnte mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“ den 64-Jährigen bergen und ihn ins Tal fliegen, wo er später ins Spital nach Traunstein gebracht wurde. Acht Bergretter waren im Einsatz. Zurzeit gilt in den Bergen eine erhebliche Lawinengefahr – Stufe 3 von 5.
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