Der steirische Familienbetrieb Wutscher fährt trotz der aktuellen Wirtschaftslage im stationären Handel Erfolge ein. Anlässlich des runden Jubiläums haben wir zwei Generationen in der Filiale in der Grazer Herrengasse getroffen und zu Augengesundheit und Brillentrends befragt.
Neben all den Hiobsbotschaften aus der steirischen Wirtschaft gibt es auch erfreuliche Meldungen: Wutscher feiert sein 60-jähriges Bestehen. 1966 wurde der Familienbetrieb in Eisenerz gegründet, heute zählt er über 125 Filialen in ganz Österreich. Entgegen der negativen Stimmung im stationären Handel baut der Optiker sein Netzwerk aus – zuletzt mit einem Standort im Grazer Center West. „Der Markt ist hart umkämpft, aber uns geht es sehr gut“, sagen Fritz Wutscher und Fritz Wutscher junior.
Die beiden sind sich einig: „Die Brille ist kein Onlineprodukt.“ Die Beratung im Geschäft ist in ihrer Branche entscheidend. Und diese holen sich Kunden auch ein – nicht zuletzt, weil Gesundheit und Lebensqualität zu immer wichtigeren Themen werden. So nehmen Fehlsichtigkeiten unter anderem durch die Arbeit am Bildschirm zu.
Was hilft dagegen? „Man sollte von Kind an Kurzsichtigkeiten behandeln“, sagt Eigentümer Wutscher. Bildschirm- und Blaulichtfilterbrillen können das Auge entlasten. Entgegen den Behauptungen werden Sehschwächen durch das Brillentragen nicht schlimmer. Gut zu wissen: Fachoptikbetriebe sind mittlerweile befugt, Rezepte für Sehhilfen auszustellen, erklärt Kurt Otter, Landesinnungsmeister der steirischen Optiker.
Kontaktlinsen immer beliebter
Immer häufiger werden Brillen aber mittlerweile gegen Kontaktlinsen getauscht. „Gerade beim Sport sind Linsen praktisch, am Abend beim Fernsehen greifen die Kunden dann doch wieder zur Brille“, sagt Fritz Wutscher junior. Das sei durchaus sinnvoll, damit das Auge zwischendurch „atmen“ kann.
Was nur Brillen können: Sie sind gleichzeitig ein „Fashionprodukt“, erklären die beiden. „Für diese Saison sind alle Retroformen voll im Trend. Außerdem kommen Klassiker wie Piloten- oder Cateye-Brillen wieder.“ Bei Sonnenbrillen wird gerne zu Verlaufsgläsern gegriffen.
Außerdem ganz neu im Sortiment: Meta-Brillen, die Musik oder Übersetzungen mit integrierten Lautsprechern abspielen können. Bisher ein Nischenprodukt – „aber die Nachfrage wird immer größer.“
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