Verschmutze Bahnsteige und Gleise sowie immer mehr Graffitis an Zügen und Mauern – doch mit dem alljährlichen Frühjahrsputz der ÖBB wird bald alles wieder blitzeblank sein.
Verschmutzte Bahnsteige, Zigarettenstummel, leere Getränkeflaschen und Tschickschachteln auf den Gleisen und immer mehr Graffitis – vielerorts hinterlassen Bahnhöfe derzeit keinen besonders einladenden Eindruck. Doch damit soll jetzt Schluss sein: Denn die ÖBB starten ihren alljährlichen Frühjahrsputz.
„Herkulesarbeit“ mit perfekter Abstimmung
„Sobald der Winter vorbei ist, rücken Hunderte Mitarbeiter aus, um den Schmutz der kalten Monate zu beseitigen“, heißt es vonseiten der ÖBB. Bahnhöfe und Haltestellen werden dabei österreichweit gründlich gereinigt – von Kies und Staub bis hin zu Infotafeln und hartnäckigen Graffitis. „Im Vorjahr waren dafür über 100 Reinigungskräfte alleine in Niederösterreich im Einsatz“, erklärt Christopher Seif, Pressesprecher der ÖBB. Und: „Eine Herkulesarbeit, die eine perfekt organisatorische Abstimmung braucht“.
Mehr Graffitis – jedoch weniger Schaden durch effiziente Überwachung
Ein großes Thema bleibt die Verunstaltung durch Graffitis: Zwar hat sich der Schaden zuletzt deutlich reduziert – von 4,5 auf 2,2 Millionen Euro – doch die Zahl der Fälle ist weiter gestiegen. Dank verstärkter Überwachung und schnellerem Eingreifen bleiben die Schmierereien jedoch oft in kleinerem Rahmen.
Warum gerade jetzt so viele Graffitis zu sehen sind? „In den Wintermonaten verhindern die Temperaturen eine fachgerechte Entfernung“, so Seif, „witterungsbedingt kann es also vorkommen, dass momentan mehr Züge mit Graffitis unterwegs sind, was das subjektive Empfinden möglicherweise beeinflusst“.
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