Snowboarder Andreas Prommegger hatte heuer keinen einfachen Winter, blieb ergebnistechnisch hinter den eigenen Erwartungen zurück. Wie es für den 45-Jährigen weitergeht, ist vorerst offen.
Wie Claudia Riegler hatte auch das zweite Salzburger Snowboard-Urgestein heuer keine leichte Saison. Von Andreas Prommegger konnte man mehr erwarten als „nur“ Rang zwölf im Gesamtweltcup. „Ich habe meine oft guten Leistungen leider zu selten auf das Papier gebracht. Ergebnistechnisch war es kein gutes Jahr“, stellt der 45-Jährige klar.
Ich habe meine oft guten Leistungen leider zu selten auf das Papier gebracht. Ergebnistechnisch war es kein gutes Jahr.
Andreas Prommegger
Mit Platz zwei beim abschließenden Teambewerb (gemeinsam mit Sabine Payer) im deutschen Winterberg gab es immerhin noch einen versöhnlichen Abschluss. „Mein Sohn hat in seiner Kinderklasse für Platz drei in der Gesamtwertung 50 Euro Preisgeld erhalten. Da habe ich mir gedacht, dass es nicht sein kann, dass er jetzt schon mehr Prämien erhält als ich. Deswegen musste noch ein Stockerl her“, lacht „Prommi“.
Projekt in St. Johann
Wie es für den Pongauer weitergeht? „Ich brauche jetzt ein bisschen Abstand vom Snowboarden. In meiner Karriere war ich noch nie so froh wie heuer, dass die Saison vorbei ist. Wenn das Feuer dann noch einmal brennt, mache ich weiter, denn grundsätzlich hätte ich die Heim-WM in Montafon kommendes Jahr schon noch am Radar. Aber fix ist derzeit nichts“, betont der Routinier.
Langweilig wird ihm in der nächsten Zeit daheim nicht. „Ich habe eine Firma gegründet und wir bauen in St. Johann zwei Paddle-Tennis-Plätze. Da sollten in Kürze die Bagger anrollen.“ Urlaub steht dann auch an, in den Osterferien geht’s mit der Familie nach Barcelona.
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