Ein Autofahrer hat am Montagnachmittag in Vorarlberg auf der A14 die Anhaltezeichen einer Zivilstreife eisern ignoriert: Er raste davon, bei der wilden Fahrt wurden gleich mehrere andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Seine Flucht endete schließlich bei der Abfahrt Klaus, wo er von mehreren Polizeistreifen gestoppt und festgenommen werden konnte.
Zugetragen hat sich der Vorfall gegen 15.40 Uhr auf der Rheintalautobahn (A14). Einer Zivilstreife der Autobahnpolizei stach auf Höhe Hohenems ein Pkw-Lenker ins Auge, der in Richtung Tirol unterwegs war und sich mehrerer Verkehrsübertretungen schuldig machte. Sämtliche Versuche, den Mann mittels Anhaltezeichen zu stoppen, ignorierte dieser jedoch.
Stattdessen gab er Gas, gefährdete dabei andere Verkehrsteilnehmer und verließ in Rankweil die Autobahn. Nach einem Wendemanöver über einen Kreisverkehr fuhr er wieder auf die A14 auf – dieses Mal in Fahrtrichtung Deutschland.
Flucht bei Klaus beendet
Die Flucht des Mannes fand schließlich auf Höhe der Autobahnabfahrt Klaus ein Ende. Dort konnte das Fahrzeug von mehreren Polizeistreifen zum Anhalten gebracht werden. Zwar setzte der Lenker noch zu einem letzten Fluchtmanöver an, was ihm aber misslang. Da er jegliche Kooperation bei der Amtshandlung verweigerte, musste er festgenommen werden.
Einen Alkomattest lehnte der Mann ab, sein Führerschein wurde ihm vorläufig abgenommen. Er wird nun wegen diverser Verwaltungs- und Gerichtsdelikte bei der Bezirkshauptmannschaft sowie der Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt.
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