Eine brisante Szene bekamen die Zuschauer beim Bundesliga-Hit zwischen Rapid und dem LASK zu Gesicht, als plötzlich eine Diskussion darüber entfachte, wer denn den Elfmeter schießen darf (siehe Video bei 4:30 Minuten). Bei „Talk und Tore“ klärte Rapid-Stürmer Andreas Weimann später auf ...
Hintergrund: Nach rund einer Stunde hatte der Schiedsrichter nach einem Handspiel von LASK-Verteidiger Joao Victor Tornich auf den Punkt gezeigt – Elfmeter für Rapid.
Wer diesen schießen darf, schien jedoch nicht allen Spielern klar zu sein. Nachdem sich Bendeguz Bolla den Ball genommen hatte, forderte ihn Janis Antiste auf, ihm diesen auszuhändigen. Rasch entbrannte eine Diskussion bestehend aus Bolla, Antiste, Jannes Horn und Kapitän Matthias Seidl.
Schließlich war es Bolla, der sich durchsetzte und eiskalt zum zwischenzeitlichen 3:1 verwandelte. Ekstase bei den Hütteldorfern – nur einer fehlte beim Torjubel: Janis Antiste. Der Franzose wurde nur zwei Minuten nach dem Treffer vom Feld genommen und von Trainer Johannes Hoff Thorup zum Vieraugengespräch gebeten.
„Drei Schützen auf der Liste“
In der Sky-Sendung „Talk und Tore“ schilderte Weimann am Abend dann: „Wir haben drei Elfmeterschützen auf der Liste: der Matti (Seidl, Anm.), ich und Bendi (Bolla, Anm.).“ Antiste war also nie für den Strafstoß vorgesehen. Natürlich könne Weimann nachvollziehen, dass der 23-Jährige gerne ein Tor erzielt hätte und entsprechend enttäuscht war, böse Nachwehen habe es allerdings nicht gegeben. Auch LASK-Torjäger Sasa Kalajdzic könne Antiste, der aufgrund einer komplizierten Vertragssituation in den vergangenen Monaten kaum zu Einsatzminuten gekommen war, verstehen. „Wenn man lange nicht gespielt hat, will man treffen“, so der ÖFB-Stürmer.
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