In der Regionalliga West musste Spitzenmannschaft Seekirchen in Lustenau eine überraschende 1:2-Niederlage hinnehmen. Der Siegtreffer für die Vorarlberger fiel dabei auf eine sehr kuriose und gleichzeitig bittere Weise. Bischofshofen feierte indes einen Derbysieg gegen St. Johann. Grünau und der FC Pinzgau trennt sich Remis.
Nach der 0:1-Niederlage gegen Wacker Innsbruck gab es auch im zweiten Frühjahrsspiel für Seekirchen keine Punkt. In Lustenau unterlagen die Flachgauer mit 1:2. „Uns fehlen aktuell ein paar Prozent. Aber der Platz war auch in einem katastrophalen Zustand“, erklärte Trainer Lapkalo.
Besonders bitter war das Siegtor der Vorarlbeger in der 94. Minute. Seekirchens Julian Di Ronza kugelte sich bei einem Kopfballduell die Schulter aus, wurde dann erneut angespielt, aber legte sich aufgrund seiner Schmerzen als letzter Mann auf den Boden. Die Lustenauer liefen daraufhin allein aufs Tor und trafen zum 2:1. „So eine Szene habe ich in meiner Karriere noch nie gesehen. Obwohl ich wirklich schon viel erlebt habe“, konnte es Lapkalo kaum fassen.
Grünau nicht zufrieden
Indes gab es in Wals beim Duell zwischen Grünau und dem FC Pinzgau ein 1:1. Nachdem die Gastgeber dank Nikas Tor schon wie der sichere Sieger ausgesehen hatten, traf Lovrec per Kopf kurz vor Schluss doch noch zum Ausgleich. „Wir hätten das Spiel früher entscheiden müssen“, haderte Grünau-Coach Huber-Rieder. „Das Ergebnis ist korrekt“, meinte Pendant Spica.
Im Pongau Derby feierte Bischofshofen einen klaren 4:0-Sieg gegen St. Johann. Den Grundstein dafür legte man schon in Hälfte eins, in der die Mannschaft von Trainer Caldwell bereits drei Treffer erzielte. „Wir haben das Spiel super kontrolliert, das war top“, freute sich der Ire. St. Johanns Coach Kletzl meinte: „Wir müssen das Spiel schnell abhaken. Der Gegner war sehr effizient.“
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