Es dauerte nur wenige Stunden, bis die von der Tiroler Landesregierung erlassene Abschussverordnung im Bezirk Landeck wieder aufgehoben wurde. Das Tier, das in der Nähe des Siedlungsgebietes eine Hirschkuh gerissen haben soll, wurde entnommen.
Wie die Tiroler Landesregierung am Samstag in einer Aussendung bestätigt, wurde ein Wolf im Bezirk Landeck erlegt. Am Freitagabend soll das Tier von der dortigen Jägerschaft geschossen worden sein.
Nur wenige Stunden zuvor wurde eine Abschussverordnung für einen Risikowolf erlassen. Eine Wildkamera hatte einen Beutegreifer aufgenommen. Außerdem bestand bei einem Rissereignis auf einem Spielplatz der Verdacht auf einen Wolf. Eine trächtige Hirschkuh wurde dort tot aufgefunden.
Wenn sich ein Wolf wiederholt einem Wohngebiet nähert, führt das verständlicherweise zu Beunruhigung in der Bevölkerung.

LHStv Josef Geisler (ÖVP)
Bild: Christof Birbaumer
„Wenn sich ein Wolf wiederholt einem Wohngebiet nähert, führt das verständlicherweise zu Beunruhigung in der Bevölkerung. Umso wichtiger ist es, dass wir in dieser Situation rasch handeln, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten“, erklärte LHStv. Josef Geisler (ÖVP) am Freitag. Die Abschussverordnung wurde laut Angaben des Landes damit erfüllt. Dazu Geisler: „Mein Dank gilt der örtlichen Jägerschaft für ihr schnelles Handeln.“
Die Bevölkerung wird gebeten, allfällige Sichtungen und Beobachtungen der Behörde über das auf der Website des Landes Tirol zur Verfügung stehende Sichtungsformular zu melden.
Im Bezirk Landeck gab es zuletzt auch Nachweise für die Präsenz eines Bären – in Pfunds und Tösens. Nach aktuellem Stand gebe es keine Hinweise darauf, dass sich ein Bär gezielt Menschen oder dem Siedlungsraum nähert. Sichtungen sollten jedenfalls möglichst rasch gemeldet werden.
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