Campen beim Stadion

Sinti und Roma machen Grödigern das Leben schwer

Salzburg
21.03.2026 10:00

Seit knapp vier Wochen wird wieder illegal in Grödig auf einem Privatgrund kampiert. Dafür wurde sogar eine Schranke aufgebrochen. Anrainer leiden unter Müll und Pöbeleien. Der „Krone“ verriet Bürgermeister Herbert Schober, wie es hier weitergehen könnte. 

Müllberge, Abwässer, die in eine Wiese geleitet werden, Familien, die am Spielplatz angepöbelt werden – aktuell häufen sich Beschwerden über Sinti und Roma, die sich beim Stadion in Grödig niedergelassen haben.

„Es ist traurig, mitanzusehen, wie die Anlage dort vermüllt wird“, sagt Josef Rittsberger, Grödiger und Opa. Gegen die Menschen selbst habe er nichts, doch beim Spielplatz angepöbelt zu werden, könne nicht sein. Auch ein anderer Vater – der anonym bleiben möchte – berichtet: „Meine kleinen Kinder und ich sind von der Schaukel verjagt worden.“

Schranken aufgebrochen, jetzt kommt Betonsperre
So geht es seit knapp vier Wochen. Grödigs Bürgermeister Herbert Schober weiß, dass die Sinti und Roma schon am Sonntag weiterziehen wollen. „Wir haben ihnen vermittelt, dass sie dort nicht sein dürfen“, sagt er. „Sie stehen auf Privatgrund, der Eigentümer hat keine Freude damit.“

Ein Versuch, das illegale Kampieren heuer zu verhindern, ist gescheitert. „Leider wurde eine Schranke aufgebrochen, damit sie auf den Parkplatz können.“ Nun sind drastischere Maßnahmen angedacht. „Wenn sie weg sind, wollen wir die Zufahrt mit Betonsperren wie bei Autobahnbaustellen sichern“, sagt Schober. „Diese haben bis zu fünf Tonnen und können nicht mehr so leicht versetzt werden.“ 

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