Der Osttiroler Hersteller von Sonnenschutz blickt auf tiefgreifende strategische Entscheidungen zurück. Das alles in einer Übergangsphase, wie man sagt. Künftig stehen im Unternehmen Nachhaltigkeit oder Optimierungen im Fokus.
Die Baubranche hatte in den vergangenen zwei Jahren zu kämpfen. Das musste auch die Firma Hella, Marktführer bei Sonnen-, Licht- und Wetterschutzsystemen aus Osttirol feststellen. Dennoch erzielte man 2025 einen Jahresumsatz von rund 173 Mio. Euro.
Der niedrigste Umsatz der jüngeren Unternehmensgeschichte muss in Kauf genommen werden, um neues Wachstum zu ermöglichen.
Andreas Kraler, geschäftsführender Gesellschafter Hella
Dies ist laut eigenen Angaben das Ergebnis von tiefgreifenden strategischen Entscheidungen. Im Rahmen einer Material- und Sortimentsfokussierung wurde die Produktion von Produkten für Kundensegmente mit geringen Magen eingestellt. Auch der Betrieb am Standort in Duisburg in Deutschland wurde eingestellt. „Die Entscheidungen 2025 waren alternativlos und eine logische Konsequenz unserer strategischen Organisationsentwicklung. Der niedrigste Umsatz der jüngeren Unternehmensgeschichte muss in Kauf genommen werden, um neues Wachstum zu ermöglichen“, erklärt Andreas Kraler, geschäftsführender Gesellschafter der Hella Gruppe.
Die Kompensation durch andere Vertriebskanäle, Zielgruppen und Produkte sei angelaufen, schlage sich jedoch noch nicht in vollem Umfang in den aktuellen Zahlen nieder.
Investitionen in Zukunft, Fokus auf Outdoor-Living
Um weiter zu wachsen, plant man Investitionen in die Produktion und Infrastruktur. Ein Pfeiler sei Outdoor-Living, etwa mit der neuen Generation des Lamellendachs, das im April präsentiert wird. Für den ökologischen Fußabdruck gewinnt man in Osttirol am Dach Energie durch PV-Anlagen – schon jetzt mehr als man verbrauche.
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