Tragödie um eine 62-jährige Tirolerin und ihren Ehemann! Der Sohn des Paares schlug Alarm, nachdem er seine Eltern seit Tagen nicht erreichen konnte – die beiden verloren wohl durch eine defekte Therme ihr Leben.
Seine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich: Denn als er seine Eltern an deren Zweitwohnsitz im norditalienischen Lonato del Garda über mehrere Tage hinweg nicht mehr kontaktieren konnte, schlug der Sohn des Paares bei den Carabinieri Alarm. Die Beamten verschafften sich Zutritt zu der Unterkunft – nur einen Steinwurf vom Gardasee entfernt – und stießen im Badezimmer auf die Leichen der 62-Jährigen sowie ihres deutschen Ehemanns (61).
Schnell wurde klar, dass das Paar bereits in der Neujahrsnacht wohl an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben war.
Die beiden Partner hatten sich in dem Gebäude persönlich um die Renovierungsarbeiten gekümmert. Das Haus, das noch nicht an das kommunale Gasnetz angeschlossen war, wurde mit einem mobilen Flüssiggasofen beheizt. Weitere technische Untersuchungen an der Heizung sind noch im Gange. Ob der Unfall auf eine Fehlfunktion der Heizungsanlage oder auf ein Problem mit der Belüftung zurückzuführen ist, war zunächst unklar.
Das Haus wurde jedenfalls behördlich versiegelt und eine gerichtsmedizinische Untersuchung der Leichen angeordnet.
Der tragische Vorfall reiht sich in eine Serie jüngster Kohlenmonoxidvergiftungen in der Provinz Brescia ein, darunter der Tod eines dreijährigen Kindes in Calvagese della Riviera sowie die Einlieferung zweier Frauen ins Krankenhaus von Nuvolera.
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