Daniel (17) starb noch an der Unfallstelle. Der 19-jährige Unfalllenker bekannte sich vor Gericht schuldig und fasste 14 Monate bedingte Haft sowie eine Geldstrafe aus.
Ohne Führerschein, dafür aber mit 0,78 Promille Alkohol im Blut setzte sich ein 19-Jähriger Anfang Oktober des Vorjahres bei Ferschnitz im niederösterreichischen Bezirk Amstetten hinter das Steuer. Der Wagen gehörte einem Freund. Im Auto mitgefahren sind auch drei seiner Kumpels im Alter von 15 bis 18 Jahren. Die Burschen hatten sich zuvor im örtlichen Jugendraum getroffen. Nach vier Bier und einem Spritzwein drehte der junge Alkolenker den Zündschlüssel und fuhr los.
Viel zu schnell unterwegs
In einer Linkskurve kam das Fahrzeug gegen 1.50 Uhr, wie berichtet, mit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße ab und prallte in der Folge gegen zwei Bäume. Daniel starb vor den Augen seiner Freunde. Der Unfalllenker selbst blieb unverletzt, der 18-jährige Beifahrer erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma, der 15-Jährige kam mit einem gebrochenen Arm davon. Für den 17-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Daniel starb vor den Augen seiner Freunde.
Vor Gericht bekannte sich der 19-Jährige schuldig und gestand, „noch keine Fahrstunden absolviert und auch noch kein Auto gelenkt“ zu haben. „Brems, brems!“, schrie einer der Burschen nur Sekunden vor dem Horrorcrash. Zu spät.
Urteil ist bereits rechtskräftig
Nun fasste der 19-Jährige am Landesgericht St. Pölten wegen grob fahrlässiger Tötung und fahrlässiger schwerer Körperverletzung 14 Monate bedingte Haft samt Weisung zur Psychotherapie sowie eine Geldstrafe in der Höhe von 1920 Euro aus. Das Urteil ist rechtskräftig.
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