Der Gailtaler Martin Lagger verwirklicht in Kötschach-Mauthen seinen Schnaps-Traum und bietet ab sofort sortenreine Edelbrände unter einem ganz speziellen Namen an.
Große Träume brauchen nicht viel Platz. Ein alter Bauernstadl, heimisches Obst und Leidenschaft reichen aus. Martin Lagger hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt und eine kleine Destillerie geschaffen. Unter dem Markennamen „Laggerfeld“ produziert er sortenreine Edelbrände.
Laggers Liebe zum Schnapsbrennen entstand im Freundeskreis. „Irgendwann haben wir gesagt: Jetzt machen wir es selbst“, erzählt Martin. Gemeinsam mit seinem Partner Klaus Mamedof baute er einen Stadl zur Verschlussbrennerei um.
Bereits seit 2019 wird produziert – bewusst mit Vorlauf. Die Brände dürfen bis zu zwei Jahre ruhen, bevor sie abgefüllt werden. „Zeit ist ein wichtiger Teil der Qualität.“ Wichtig ist Martin auch die Auswahl des Obstes. Birne ist nicht gleich Birne, Apfel nicht gleich Apfel. Genau darauf setzt Lagger.
Zum Start kommen zehn bis zwölf Sorten in den Verkauf – darunter Williams, Kletzenbirne, Kronprinz Rudolf oder ein Verschnitt. „Entscheidend ist der Geschmack – nicht der Name“, so der Gailtaler.
Name mit historischem Ursprung
Stolz ist der Gailtaler auf seinen Markennamen „Laggerfeld“, der nichts mit dem Designer zu tun hat, sondern vielmehr auf eine steile Wiese der Familie zurückgeht, die seit Generationen bewirtschaftet wird: „Das ,Heig’n‘ am Lagger Feld“. Was früher harte Arbeit war, ist heute Teil der Philosophie: bodenständig, gemeinschaftlich, echt.
Erhältlich sind die Brände im eigenen SPAR-Nahversorger in Dellach/Gail sowie online. Einfach ein kleines, hochprozentiges Herzensprojekt eines Gailtalers – mit großem Charakter.
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