Steirische Liste

Diese 41 Brennpunktschulen erhalten mehr Personal

Steiermark
16.03.2026 16:20

Das Bildungsministerium verteilt über den „Chancenbonus“ zusätzliche Ressourcen. In der Steiermark geht es um 41 Standorte – 32 davon in Graz.

Neben Wien und Linz profitiert Graz am meisten vom „Chancenbonus“ des Bildungsministeriums. Schon ab dem nächsten Schuljahr sollen in Österreich 400 Brennpunktschulen – 244 Volksschulen und 156 Mittelschulen – mehr Personal bekommen. In der Steiermark sind 41 Standorte betroffen, 32 allein in Graz (siehe Liste unten).

Die Schulen erhalten kein Geld per se, sondern mehr Lehrpersonal. Zwischen einer und sieben Personen können das je nach Größe sein. Gewählt werden kann zwischen Lehrkräften, Schulsozialarbeitern, Schulpsychologen, Sozialpädagogen, Bewegungscoaches, Theater- oder Musikpädagogen, Psychotherapeuten, Legasthenie- oder Dyskalkulietrainern.

Steirische Brennpunktschulen

Graz:
MS Algersdorfer Straße
VS Algersdorfer Straße
MS Sankt Johann
VS Karl Morre
MS Elisabethstraße
MS Fröbel
VS Fischerau
MS Albert Schweitzer
MS Webling
MS Sankt Andrä
MS Sankt Peter
MS Karl Morré
VS Neuhart
VS Reiherstadlgasse
MS Kepler
MS Straßgang
VS Grenadiergasse
MS Dr. Renner
VS Brockmanngasse
MS Puntigam
VS Neufeld
VS Leopoldinum
VS Gabelsbergerstraße
MS Viktor Kaplan
MS Engelsdorf
VS Geidorf
VS Am Fröbelpark
VS Lagergasse
VS Ferdinandeum
VS Schönau
VS Unterer Bründlweg
VS Elisabethstraße
Leibnitz:
VS 1 Lastenstraße
Leoben:
MS Pestalozzi
VS Kerpelystraße
Liezen:
VS Hauptstraße
Knittelfeld:
VS Lindenallee
Bruck an der Mur:
VS Dr.-Theodor-Körner-Straße
Kapfenberg:
MS Schinitzgasse
VS Gustav-Kramer-Straße
VS Dr. Jonas 

„Dürfen nicht naiv sein“
Die Standorte bekannt zu geben, hält Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) nicht für verkehrt. Eltern wüssten genau, welche Schulen vor allem von jenen Schülern besucht werden, „die einen sozioökonomisch schwierigen Hintergrund haben“, so Wiederkehr zur „Krone“. „Da dürfen wir nicht naiv sein.“ Ziel sei, diese Schulen attraktiver zu machen.

Laut Kurt Hohensinner (ÖVP), Bildungsstadtrat von Graz, bestätigt der Chancenbonus, dass die größten Herausforderungen in den Städten liegen. Er meint auch: „Es braucht eine restriktive Zuwanderungspolitik, um die Systeme in den Städten nicht zu überfordern.“

Ein Problem in Städten, so auch in Graz: Die Durchmischung fehlt. Manche Bezirke haben keine, andere fast ausschließlich Brennpunktschulen. Experten kritisieren immer wieder, dass Integration so nicht gut funktionieren könne.

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