Trainerdebüts

In der Westliga lief nur eine Premiere nach Wunsch

Salzburg
16.03.2026 12:00

Mit Bernhard Kletzl bei St. Johann, Bernhard Huber-Rieder in Grünau und Sean Caldwell bei Bischofshofen gaben vergangenes Wochenende drei Trainer  ihr Debüt für ihre neuen Regionalliga West-Klubs. Einen Einstand nach Maß gab es aber nur für einen Übungsleiter. 

Mit Bernhard Kletzl bei St. Johann, Bernhard Huber-Rieder bei Wals-Grünau und Sean Caldwell bei Bischofshofen gaben am Wochenende gleich drei Trainer ihre Pflichtspieldebüts bei ihren neuen Klubs. Nach Wunsch lief jedoch nur eine Premiere

Und zwar jene des Erstgenannten, der mit den Pongauern einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen Lauterach einfuhr. „Brutal wichtig, weil man einfach nicht genau weiß, wo man steht“, schnaufte der 41-Jährige durch, der mit den St. Johannern heuer auch noch einiges vor hat. „Viele sagen, dass es um nichts geht, aber wir wollen uns unbedingt das ÖFB-Cup-Ticket schnappen. Das ist unser großes Ziel“, so Kletzl, der nach eineinhalb Jahren bei Vöcklamarkt nach Salzburg zurückkehrte, hier Bürmoos, Anif und Grünau bereits trainierte.

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Wenn man schon nach 15 Minuten 0:3 hinten liegt, nach einer viermonatigen Vorbereitung auf dieses Spiel, ist das ernüchternd

Bernhard Huber-Rieder

Apropos Grünau: Auch die Walser haben einen neuen Coach an der Seitenlinie und sein Debüt war nicht von Erfolg gekrönt. Die Mannschaft von Bernhard Huber-Rieder kassierte in Dornbirn eine 2:4-Niederlage. „Wenn man schon nach 15 Minuten 0:3 hinten liegt, nach einer viermonatigen Vorbereitung auf dieses Spiel, ist das ernüchternd“, seufzte der 33-Jährige, der im Winter von Straßwalchen kam. Positiv stimmte ihn aber die Moral seiner Truppe: „Auch wenn es jetzt blöd klingt, aber wir waren über 60 Minuten eigentlich die bessere Mannschaft, hätten auch mit etwas Glück noch zurückkommen können.“ Gerade deshalb soll die Auftaktniederlage für Grünau kein Beinbruch für das Frühjahr sein.

Auch in Bischofshofen hofft man, dass man einen schlechten Start in die Frühjahrssaison schnell gut wegstecken kann. Wobei das 0:1 bei den bis dato noch sieglosen (!) Kufsteinern mit Sicherheit nicht leicht zu verkraften sein wird. „Das Ergebnis ist enttäuschend. Aber wir hatten genug Chancen“, erklärte Neo-Trainer Sean Caldwell, der sich und seine Truppe um einen Treffer betrogen sah. „Ein klares Tor wurde wegen Abseits zurückgenommen“, kritisierte der Ire nach der Partie. Am kommenden Wochenende wartet auf Bischofshofen das prestigeträchtige Pongau-Derby gegen St. Johann. Caldwell betonte: „Es kommt genau zur richtigen Zeit.“

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