Umfrage unter Schülern

Nur ein Drittel fühlt sich fit für die Zukunft

Tirol
15.03.2026 17:00

Eine bundesweite Umfrage der Schülerunion zeigt, dass viele zu wenig Einblick in ihre Möglichkeiten nach der Schulzeit haben. Sie fordern Veränderungen. 

Die Schülerunion präsentierte jüngst die Ergebnisse ihrer bundesweiten Umfrage mit mehreren tausend Schülern. Diese zeige einige Problembereiche im Bildungssystem auf, erläuterte Sixtus Schmiderer, Landesobmann der Tiroler Schülerunion. „Die Umfrage macht deutlich, dass viele Schüler zu wenig Einblick in ihre Möglichkeiten nach der Schule haben. In den Schulen braucht es daher mehr Zeit und Ressourcen für Bildungs- und Berufsorientierung“, zeigt der Landesobmann auf.

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Es wäre den Schüler:innen gegenüber unfair, die bestehenden Probleme zu ignorieren. Wir müssen die Herausforderungen im Bildungssystem konsequent angehen.

Bundesobmann Maximilian Pech

Lehre und Studium nicht gegeneinander ausspielen
Dabei dürfen Lehre und Studium nicht gegeneinander ausgespielt werden. „Beide Bildungswege leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft“, betonte Bundesobmann Maximilian Pech.

Ruf nach verpflichtender Sommerschule
Neben einer besseren Orientierung sei auch die Sicherstellung grundlegender Kompetenzen entscheidend: „Jeder einzelne Tiroler Schüler soll nach der Sekundarstufe I sicher lesen, schreiben und rechnen können“, sagt Schmiderer und regt zugleich Kompetenz-Messungen bereits in der 6. und 7. Schulstufe an.

Etwaige Defizite sollten in einer verpflichtenden Sommerschule ausgeglichen werden. Denn gute Sprachkenntnisse seien eine „wichtige Voraussetzung für Bildung, Ausbildung und den späteren Einstieg in den Arbeitsmarkt“. 

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