Alpenverein warnt

Zu warm! Rückgang bei 94 Gletschern in Österreich

Tirol
14.03.2026 20:31
Porträt von Tiroler Krone
Von Tiroler Krone

Die Bilanz des Gletschermessdienstes des Österreichischen Alpenvereins sieht düster aus: 94 von 96 untersuchten Gletschern schmolzen im vergangenen Jahr. Lediglich zwei blieben nahezu unverändert. 

Im Schnitt gingen die Eismassen um 20,3 Meter zurück. Die Gründe für diese Entwicklung sind laut Experten die gletscherungünstigen Witterungsbedingungen. Ein schneearmer und warmer Winter sowie ein außergewöhnlich warmer Frühsommer setzten den Gletschern zu.

Phase des strukturellen Zerfalls
„Viele Gletscher verlieren nicht nur an Länge, sondern treten zunehmend auch in eine Phase des strukturellen Zerfalls ein“, erklärt Andreas Kellerer-Pirklbauer von der Uni Graz. Besonders drastisch ist die Lage beim Alpeiner Ferner im Stubaital. Dort wurde ein Minus von 114,3 Metern verzeichnet. An der Pasterze am Glockner ging die Zunge um 54 zurück.

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