31.03.2006 19:46 |

Neue Details

Diskussionen über Behandlung von Sharon

Neue Details um den im Koma liegenden israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon: Bei Notoperationen nach dessen schweren Schlaganfall Anfang des Jahres ist dem Politiker Zeitungsberichten zufolge ein Viertel der Schädeldecke entfernt worden.

Nach Angaben der "Jerusalem Post" beraten Neurochirurgen mehrerer Krankenhäuser darüber, ob Sharons Schädel bei einer allfälligen weiteren Operation in der kommenden Woche wieder geschlossen werden soll.

Ein Sprecher des Hadassah-Krankenhauses wollte nur bestätigen, dass Fachleute verschiedener Krankenhäuser die weitere Behandlung des 78-Jährigen diskutieren, der seit dem 4. Jänner im Koma liegt.

Schwerer Schlaganfall
Im Jänner hatte einen schweren Schlaganfall und Gehirnblutungen erlitten. Seitdem ist er nicht mehr aus der Bewusstlosigkeit erwacht. Es war bereits überlegt worden, Sharon in ein Rehabilitationszentrum zu verlegen.

Mediziner hatten erklärt, das politische Leben Sharons sei beendet, da er nicht mehr in sein Amt zurückkehren könne. Es sei aber möglich, dass der Patient auch noch nach einigen Monaten im Koma aus der Bewusstlosigkeit erwache.