Im Keller eines Grazer Mehrparteienhauses wurde Mittwochvormittag eine scharfe Granate gefunden. Das Gebäude wurde teils evakuiert, Experten führten an einem sicheren Ort eine kontrollierte Notsprengung durch.
Die Polizei wurde am Mittwoch alarmiert, weil im Keller eines Mehrparteienhauses im Grazer Bezirk Jakomini ein granatenähnlicher Gegenstand entdeckt worden war. Ein Sprengstoff-Experte der Polizei stellte fest, dass es sich tatsächlich um ein Kriegsrelikt, konkret um eine Panzersprenggranate, handelte. Der betroffene Bereich des Hauses wurde teilweise evakuiert.
Kontrollierte Notsprengung durchgeführt
Die Granate wurde zu einem gesicherten Bereich in der Nachbargemeinde Feldkirchen bei Graz gebracht. Dort führte der Entschärfungsdienst des Einsatzkommandos Cobra und der Entminungsdienst des Bundesheeres eine kontrollierte, erfolgreiche Notsprengung durch. Eine großräumige Straßensperre war zuvor eingerichtet worden. Personen wurden nicht verletzt oder gefährdet, betont die Polizei.
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