Zwei „Sieger“ beim 2:2-Remis zwischen Austria Wien und dem LASK. Das Ergebnis reicht den beiden Klubs für einen Platz in der Meistergruppe der österreichischen Bundesliga.
Beide Mannschaften hatten in der Vorwoche Niederlagen kassiert, so ging Kühbauers Serie mit einem 1:5 gegen Salzburg zu Ende. Die Linzer wollten sich davon unbeeindruckt zeigen, personell konnte Kühbauer aus dem Vollen schöpfen. Bei der Austria rückte Abubakr Barry für den verletzten Sanel Saljic eine Reihe nach vorne, in der Abwehrzentrale kehrte Dragovic zurück.
LASK-Führung zählte nach VAR-Eingriff
Austria näherte sich in den ersten Minuten dem gegnerischen Tor an, nach zehn Minuten waren die Gäste aber voll im Spiel. Usor tauchte in der 18. Minute erstmals gefährlich vor Samuel Sahin-Radlinger auf, ehe er fünf Minuten nach einem Querpass von Kasper Jörgensen zuschlug. Da Melayro Bogarde in der Aktion mit gestrecktem Bein in den Zweikampf mit Tin Plavotic ging, schickte der VAR Referee Arnes Talic zum Schirm. Der Unparteiische sah jedoch kein Vergehen des Linzers.
Austria mühte sich ab
Die Austria mühte sich danach ab. Der LASK machte die Räume für die „Veilchen“ eng. Bei einem Kopfball von Philipp Maybach wäre Lukas Jungwirth zur Stelle gewesen (40.), dann brachte Eggestein den Ball aus kurzer Distanz nicht am LASK-Keeper vorbei (44.). Die Linzer trafen kurz vor dem Pausenpfiff noch einmal im Konter, das Tor zählte aufgrund einer Abseitsstellung jedoch zurecht nicht.
Dragovic mit erstem Tor nach Rückkehr
Die Austria kam geladen aus der Kabine retour. Nach einem Freistoß wuchtete Dragovic den Ball mittig aufs Tor, Bogarde fälschte unhaltbar für Jungwirth ab. Für den 34-Jährigen war es sein erstes Tor nach der Rückkehr nach Wien. In den folgenden Minuten tauchte die Helm-Elf gleich mehrmals gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Die Riesenchance auf das 2:1 hatte nach einer Stunde Spielzeit aber Sasa Kalajdzic. Der Angreifer machte im Doppelpass mit Krystof Danek fast alles richtig, ein Lupfer landete aber an der Stange.
Elfmeter in Schlussphase
Der LASK konnte erneut zulegen. Das Tempo der Flügelspieler brachte die Austria-Abwehr vermehrt in Bedrängnis. Usor verbuchte schließlich auch einen Assist, seinen Flachpass grätschte der eingewechselte Lang ins Tor. Der Austria gelang noch einmal eine Reaktion. In der violetten Schlussoffensive ging der Ball klar an die Hand von Modou Cisse, der VAR griff erneut ein. Eggestein verwertete den Elfer sicher.
Bundesliga (21. Runde):
FK Austria Wien – LASK 2:2 (0:1).
Wien, Generali Arena, 14.165 Zuschauer, SR Talic.
Tore: 0:1 (23.) Usor 1:1 (47.) Dragovic 1:2 (73.) Lang 2:2 (87.) Eggestein (Hand-Elfmeter)
Austria: Sahin-Radlinger – Wiesinger, Dragovic, Plavotic (63. Handl) – Ranftl, Maybach (71. Markovic), Lee K. (71. Vucic), Lee T. – Fischer (84. Raguz), Eggestein, Barry
LASK: Jungwirth – Cisse, Tornich, Andrade – Jörgensen, Bogarde (74. Coulibaly), Horvath (82. Mbuyamba), Bello – Danek (61. Lang), Kalajdzic (61. Adeniran), Usor (74. Entrup)
Gelbe Karten: Plavotic, Wiesinger, Fischer bzw. Kühbauer (Trainer)
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