Nach Unfall mit Pferd

Trauer um Bub (7), psychologische Hilfe an Schule

Tirol
26.02.2026 10:00

Wie konnte es nur zu dieser schrecklichen Tragödie kommen? Nach einem Pferdeunfall, dessen genauer Hergang nach wie vor ein Rätsel ist, starb ein siebenjähriger Bub. Und der Vater (42) liegt schwer verletzt in der Klinik in Innsbruck. Die polizeilichen Ermittlungen laufen – die Trauer im Heimatort und in der Volksschule, wo das Todesopfer die 1. Klasse besuchte, ist groß.

Nach wie vor ist völlig unklar, was am vergangenen Sonntag in Assling genau passiert ist. Am späteren Nachmittag, kurz nach 15.30 Uhr, stieß ein Passant im Bereich der Pustertaler Höhenstraße zunächst auf ein herrenloses Pferd – und dann auf zwei Schwerverletzte. Vater und Sohn!

Verletzungen waren zu schwer
Der Passant setzte sofort die Rettungskette in Gang. Der siebenjährige Bub musste reanimiert werden. Er und sein Vater wurden mit dem Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen. Dort verlor das Kind zwei Tage später, am Dienstag, den Überlebenskampf. Es erlag seinen schweren Verletzungen.

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Der Mann ist schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er liegt auf einer Beobachtungsstation.

Kliniksprecher Johannes Schwamberger

In Assling in Osttirol ereignete sich der tragische Unfall (Symbolbild).
In Assling in Osttirol ereignete sich der tragische Unfall (Symbolbild).(Bild: Michal - stock.adobe.com)

Der 42-jährige Vater dürfte hingegen über den Berg sein. „Er ist schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er liegt auf einer Beobachtungsstation“, so Kliniksprecher Johannes Schwamberger Donnerstagfrüh zur „Krone“.

Unfallhergang ist nach wie vor Rätsel
Befragt werden konnte der Überlebende bisher noch nicht, wie es vonseiten der Polizei hieß. Ob Vater und Sohn vom Pferd gestürzt oder auf andere Weise von dem Tier verletzt worden sind, sei unklar. Der Unfallhergang ist also nach wie vor ein Rätsel. Ermittlungen seien dazu im Gange. Fest steht nur, dass es sich beim 42-Jährigen um den Besitzer des Pferdes handelt.

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Der Bub besuchte die 1. Klasse Volksschule. Psychologische Hilfe wurde sofort veranlasst.

Bürgermeister Reinhard Mair

Ganze Gemeinde tief erschüttert
Groß ist die Trauer jedenfalls in der Heimatgemeinde Assling. „Die Betroffenheit ist enorm. Dieser schreckliche Unfall hat alle zutiefst erschüttert“, schilderte Bürgermeister Reinhard Mair auf „Krone“-Nachfrage.

Passiert sei das Unglück im Ortsteil Burg. Der Stall des 42-Jährigen würde sich ganz in der Nähe der Pustertaler Höhenstraße befinden. Die Familie sei im Ort freilich bekannt, man werde versuchen, so gut wie möglich zu helfen.

Hilfe in Form von psychologischer Betreuung gab und gibt es auch an der Volksschule Assling, wo der siebenjährige Bub die 1. Klasse besuchte. Das sei nach Bekanntwerden der Tragödie sofort veranlasst worden, so Mair.

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