Fensterplatz inklusive

In Italien dürfen ab sofort große Hunde an Bord

Ausland
27.02.2026 09:25
Porträt von krone.at
Von krone.at

Als erste Fluggesellschaft in Europa lässt die italienische Lufthansa-Tochter Ita Airways in ihren Maschinen größere Hunde mit bis zu 30 Kilogramm Gewicht an Bord. Der Platz muss extra bezahlt werden. Dafür gibt‘s neben Herrchen oder Frauchen „auf einem besonders saugfähigen Teppich auf dem Boden“ quasi den Fensterplatz.

In die nun neu zugelassene Gewichtsklasse fallen zum Beispiel Schäferhunde, Dalmatiner oder auch Bullterrier. Bisher galt bei den meisten Fluggesellschaften ein Maximalgewicht von acht Kilogramm. Bei Ita waren jetzt schon Hunde bis zu zehn Kilo erlaubt. 

Haustiere sind „Teil der Familie“
Die Regeln: Alle Hunde müssen angeleint und mit Beißkorb versehen sein. Sie müssen am Fenster neben dem Besitzer Platz nehmen. Passagiere, die sich vor Hunden ängstigen oder eine Allergie haben, dürfen ihren Sitzplatz diskussionslos wechseln. 

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Wir möchten, dass jede Reise gemeinsam begonnen und beendet werden kann, ohne Trennungen.

Geschäftsführer Joerg Eberhart

Ita begründet die Neuerung mit dem Wunsch vieler Passagiere, auf Urlaubsreisen ihre Tiere mit in die Maschine zu nehmen. Ihr deutscher Geschäftsführer Joerg Eberhart sagte, Haustiere seien heutzutage vielfach „Teil der Familie“.

  • Bisher müssen größere Hunde auf Flugreisen in einem Käfig im Gepäckraum verstaut werden, zusammen mit den Koffern. Diese Praxis ist bei allen Fluggesellschaften üblich.
  • Diese Art des Transports kann für Tiere durch die Enge, den Lärm und die Temperaturen eine traumatische Erfahrung sein. Viele Hundebesitzer fahren deshalb auch lange Strecken lieber mit dem Auto, lassen die Tiere zurück oder verzichten ganz auf Langstreckenreisen. 

Zunächst ist das Angebot nur auf Inlandsflüge innerhalb Italiens begrenzt. Die nationale Flugaufsichtsbehörde Enac hat bereits die Erlaubnis erteilt. 

„Airlines entscheiden selbst“
Vonseiten des Mutterkonzerns hieß es auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, aktuell gebe es für die Lufthansa keine solchen Pläne. „Unsere Airlines entscheiden grundsätzlich eigenständig, wenn es um Details zum Produktangebot geht.“

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