Die ÖBB haben Konkurrenz bekommen: Die mehrheitlich private Westbahn fährt ab 1. März nicht mehr nur auf der Weststrecke, sondern startet auch auf der Südbahn von Wien über Graz und Klagenfurt bis nach Villach. Binnen dreier Jahre soll der Betrieb auf der Südbahn profitabel sein.
Erstmals verbindet die Westbahn Wien, Graz, Klagenfurt und Villach und schreibt ein neues Kapitel im österreichischen Bahnverkehr. Mit der Expansion auf die Südstrecke baut die Westbahn ihr Angebot weiter aus und stärkt den Wettbewerb im österreichischen Fernverkehr. Damit steigt der Wettbewerb auf einer der wichtigsten Bahnachsen des Landes deutlich.
Bisher war das Unternehmen, an dem auch die französische Staatsbahn SNCF beteiligt ist, ausschließlich zwischen Wien, Linz und Salzburg im Einsatz. Man rechnet damit, im dritten Jahr profitabel zu werden. Möglicherweise gelinge dies auch etwas früher.
Drei neue Züge vom Schweizer Hersteller Stadler lässt sich die Westbahn 120 Millionen Euro kosten. Die Garnituren waren nicht schneller lieferbar, heißt es. Laut Hans Peter Haselsteiner wäre man im Fall des Falles auch früher gen Süden gestartet.
Tickets ab 8,99
Die Preise für Tickets variieren (Vorteilspreis, Seniorenpreis, Superpreis). Die Strecke Wien – Villach etwa ist im „Superpreis“ für 18,99 Euro zu haben. Nach Bruck an der Mur geht es ab Wien bereits ab 8,99 Euro.
Hier sehen Sie die bislang kommunizierten Ticketpreise:

Von Wien nach Villach etwa geht es in 3 Stunden 30 Minuten mit 7 Zwischenstopps. Die Strecke Klagenfurt bis Wiener Neustadt wird in nur 2 Stunden und 38 Minuten bewältigt.
Die Züge sind für sechs Jahre geleast. Es gibt die Option, diese dann zu kaufen oder das Leasing zu verlängern. 100 neue Jobs werden durch die Erweiterung geschaffen.
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