Mehrere Ausfälle

Aderlass: Bei Sturm geht aktuell die „Hex“ um

Steiermark
20.02.2026 14:55

Sturm gegen Blau-Weiß Linz. Bei dieser Heimspiel-Konstellation wäre in der Vergangenheit im Umfeld der Grazer nur darüber diskutiert worden, wie hoch der Heimsieg ausfällt. Diesen Sonntag ist die Situation aber eine ganz andere. Auch, weil die Schwarz-Weißen einige Spieler vorgeben müssen.

Im Rennen um die Top-Sechs hat Sturm bei aktuell fünf Punkten Vorsprung auf den „Strich“ eine prinzipiell gute Ausgangsposition. Das Selbstvertrauen vor der Heimpartie gegen Blau-Weiß Linz (Sonntag, 14.30, 14.100 Karten sind abgesetzt) könnte allerdings größer sein. „Beim 0:1 in Tirol war ich im ersten Moment sauer und enttäuscht, weil ich das Gefühl gehabt habe, dass wir einfach nicht unser ganzes Potenzial ausschöpfen“, so Coach Fabio Ingolitsch, der aber in eine tiefe Analyse ging. „Man hat auch gesehen, dass wir schon viel mehr Balleroberungen als in unserem Jahresmittel-Wert zuletzt gehabt haben. Das zeigt, dass wir schon sehr gut und hoch attackieren. Jetzt geht es um den nächsten Schritt in unserer Entwicklung, darum, dass wir aus diesen Eroberungen auch mehr Chancen kreieren. Es denken in der Offensive noch nicht alle in die gleiche Richtung. Wir spielen die Bälle oft quer oder zurück und nicht in die Schnittstelle.“

Auf Jon Stankovic und Co. wartet gegen BW Linz in Liebenau ein Kampfspiel.
Auf Jon Stankovic und Co. wartet gegen BW Linz in Liebenau ein Kampfspiel.(Bild: APA/ERWIN SCHERIAU)

„Wir sind Sturm neu“
Dass bei diesem „Lernprozess“ die Uhr tickt, weiß aber auch Ingolitsch. „Mir und uns allen ist bewusst, dass wir Ergebnisse brauchen und so schnell wie möglich zueinanderfinden müssen.“ Denn sonst kann es auch mit dem ersten Etappenziel von Sturm – dem Einzug in die Meistergruppe – eng werden. Vor dem wichtigen Schnittspiel erinnert der Sturm-Trainer allerdings einmal mehr an den „großen Umbruch im Verein. Wir haben de facto eine neue Mannschaft, sind nicht der SK Sturm aus dem Herbst und schon gar nicht mehr der SK Sturm von vor zwei Jahren. Wir sind Sturm neu. Wir starten zwar nicht bei null, aber einen komplett neuen Prozess und eine neue Ära. Da ist es verständlich, dass noch nicht alle Verbindungen am Platz stimmen können.“ 

Hexenschuss bei Emir Karic
Hexenschuss bei Emir Karic(Bild: GEPA)

„Das kann uns gegen die Stimmung helfen“
Nicht viel leichter macht es dem Sturm-Coach die Verletztensituation. Mit Otar Kiteishvili und Jusuf Gazibegovic fallen zwei Stammspieler mit Oberschenkelblessuren fix aus und könnten auch beim Auswärtsmatch gegen den WAC (1. März) noch fehlen. Dazu laboriert Emir Karic aktuell an einem Hexenschuss. Zumindest Filip Rozga könnte nach Verletzungspause gegen BW Linz zumindest für einen Teileinsatz wieder ein Thema werden.

„Die Situation ist herausfordernd“, so Ingolitsch, „weil uns auch Spieler mit einem gewissen Stellenwert in der Mannschaft ausfallen. Aber ich sehe das als Chance für frisches Blut, für hungrige, neue Spieler auf dem Platz, die unbefangen sind. Aktuell herrscht ja eine leicht depressive Stimmung im Umfeld, eine Negativität, die aus den letzten Monaten herrührt, weil man mit dem Trend, den wir und andere Großklubs in Österreich aktuell erleben, unzufrieden ist. Da kann uns diese Unbekümmertheit von neuen Spielern guttun und uns helfen, das abzuwenden.“

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