Österreich steht unter Druck, es gilt die „zweithöchste Warnstufe“. Geheimdienst-Staatssekretär Jörg Leichtfried (SPÖ) spricht über hybride Kriegsführung, Spionage, radikalen Frauenhass und eine „dünne rote Linie“, die das Land schützt. Wie real ist die Gefahr – und wie wehrhaft ist der Staat?
„Krone“: Wie sicher ist Österreich – oder wie unsicher?
Jörg Leichtfried: Die Sicherheitslage ist im weltpolitischen Zusammenhang zu sehen. Die weltpolitische Situation hat sich massiv verschlechtert in den letzten zehn Jahren. Es gilt nicht mehr die Stärke des Rechts, sondern das Recht des Stärkeren. Das ist ganz eindeutig sichtbar.
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