Heftiger Bob-Sturz:

Mandlbauer ins Spital von Treviso überstellt

Olympia
21.02.2026 17:58
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Dramatische Szenen im zweiten Lauf des Vierer-Bobs der Herren. Die Österreicher Jakob Mandlbauer, Daiyehan Nichols-Bardi, Sebastian Mitterer und Daniel Bertschler kamen im zweiten Lauf zu Sturz. Pilot Mandlbauer wurde mittlerweile ins Spital von Treviso überstellt. 

Die 21. nach dem ersten Lauf stürzten in der neunten Kurve. Anschließend rasten sie im umgekippten Bob durch den Eiskanal – eine brenzlige Szene. Die vier Österreicher zogen dabei die Köpfe ein und versuchten sich im Bob so gut es ging, zu verstecken.

Der umgestürzte Österreicher-Bob rutschte beinahe den gesamten Eiskanal runter.
Der umgestürzte Österreicher-Bob rutschte beinahe den gesamten Eiskanal runter.(Bild: AP/Aijaz Rahi)

Mandlbauer im Krankenhaus
Kurz vor dem Ziel stoppte der Bob und blieb in einer Kurve liegen. Anschließend konnten zunächst drei Athleten aussteigen. Nur Pilot Mandlbauer blieb zunächst im Bob liegen. Er wurde lange an der Bahn betreut, auch der ÖOC-Arzt eilte herbei.

Auch die Teamkollegen von Mandlbauer werden medizinisch untersucht.
Auch die Teamkollegen von Mandlbauer werden medizinisch untersucht.(Bild: AFP/TIZIANA FABI)

Der 27-jährige Mandlbauer war ansprechbar und konnte Arme, Körper und Kopf bewegen. Der Olympiadebütant klagte allerdings über Nackenschmerzen. Er wurde ins Krankenhaus von Cortina gebracht, wo er anschließend genauer untersucht wurde. Seine Teamkollegen wurden ebenfalls im Zielbereich medizinisch untersucht. 

„Es war wieder in Kurve neun, da sind wir im Training schon mal gestürzt“, erklärte Bertschler nach der Untersuchung. „Die Einfahrt war nicht perfekt, dadurch war hinten raus nicht mehr viel zu machen. Wir waren froh, dass der ÖOC-Arzt gleich zur Stelle war und sich um uns gekümmert hat.“

Mittlerweile wurde Mandlbauer zur weiteren Überwachung einer Bandscheibenproblematik auf Höhe C5/C6 ins Spital von Treviso überstellt, wie das Österreichische Olympische Komitee in einer Aussendung mitgeteilt hat. „Die Verlegung dient ausschließlich der weiteren medizinischen Überwachung, um jedes Risiko auszuschließen“, erklärt ÖOC-Chefarzt Bernhard Unterkofler. 

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