Nach dem blutigen Angriff auf einen 22-Jährigen in der Wiener Quellenstraße Mitte Jänner hat die Polizei einen Ermittlungserfolg erzielt. Der junge Mann war – wie berichtet – mit einem Messer im Gesicht verletzt worden. Der mutmaßliche Täter konnte gefasst werden.
Zur Tat war es gegen 2 Uhr früh am 15. Jänner gekommen. Der 22-Jährige sah sich plötzlich einer Gruppe Männer gegenüber, einer davon zückte plötzlich ein Messer und verletzte das Opfer oberhalb des Auges. Danach flüchteten die Anwesenden.
Geldforderung gab es nie
Gab der 22-Jährige erst noch gegenüber der Polizei an, dass es sich um einen versuchten Raubüberfall habe und die Unbekannten Geld von ihm verlangt hätten, änderte er im Zuge der Einvernahme seine Version der Geschehnisse. Die Aufforderung, Bares herauszurücken, gab es offenbar gar nicht.
Die Polizei ermittelte daraufhin wegen versuchter schwerer Körperverletzung. Kriminalbeamten gelang es rasch, vier Tatverdächtige auszuforschen – es handelte sich um Syrer im Alter von 18, 20, 22 und 30 Jahren.
Kein Geständnis
„Der Älteste gilt als Hauptverdächtiger“, so Polizeisprecherin Julia Schick am Samstag. Er soll das Opfer mit dem Messer verletzt haben. Geständig zeigte sich der mutmaßliche Täter nicht. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt. „Die Ermittlungen gegen die anderen drei Beschuldigten wurden über Anordnung der Staatswirtschaft Wien eingestellt“, so Schick.
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