Weicher Mutterersatz

Verstoßener Babyaffe findet Trost bei Plüschtier

Tierecke News
22.02.2026 22:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein kleiner Affe sorgt in Japan und weit über die Grenzen hinaus für riesiges Aufsehen: Der sechs Monate alte Makake namens „Punch-kun“ wurde kurz nach seiner Geburt von seiner Mutter verlassen und hat seitdem nur einen treuen Begleiter – einen übergroßen Plüsch-Orang-Utan. Besucher strömen in Scharen in den Ichikawa City Zoo, um den winzigen Affen und seinen ungewöhnlichen Freund live zu sehen.

„Punch-kun“ wurde im Juli 2025 geboren, doch seine Mutter verstieß ihn. Zoodirektoren und Pfleger übernahmen daraufhin die Aufzucht des Jungen.

Als der kleine Affe später in die Gruppe anderer Makaken eingeführt wurde, fiel es ihm schwer, Anschluss zu finden. Wie bei allen Primaten klammern sich junge Affen instinktiv an ihre Mütter. Ohne diese Bindung zeigte der Kleine aber Anzeichen von Angst und Isolation.

Dieser Stofftier-Orang-Utan findet nicht nur bei Menschenkindern Anklang – den kleinen ...
Dieser Stofftier-Orang-Utan findet nicht nur bei Menschenkindern Anklang – den kleinen „Punch-kun“ tröstet er über unglaublich schwere Zeiten hinweg.(Bild: Screenshot: kameraOne)

Äffchen teilt sogar Futter mit seinem Stoffbegleiter
Um ihm Trost zu spenden, gaben die Pfleger ihm einen Plüsch-Orang-Utan. Seitdem ist das Stofftier sein ständiger Begleiter: „Punch-kun“ trägt es überall mit sich, spielt damit, kuschelt sich daran zum Schlafen und teilt sogar sein Futter. Die Fotos und Videos verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien und machten aus dem kleinen Affen einen Internetstar.

Zoo entschuldigt sich für lange Wartezeiten
Die Zoodirektion veröffentlichte am 15. Februar eine Erklärung auf X (vormals Twitter): „Das Personal war von dem unerwarteten Besucheransturm überrascht. Wir entschuldigen uns für die langen Wartezeiten.“

Gleichzeitig betonten die Pfleger, dass „Punch“ langsam beginnt, sich in die Affengruppe zu integrieren. Er wird gepflegt, spielt mit den anderen und erfährt die üblichen sozialen Lernprozesse junger Makaken.

Besucher und Social-Media-Nutzer reagieren emotional auf die Geschichte: Viele äußern Mitgefühl für das verwaiste Tier, loben zugleich das Engagement der Pfleger und hoffen, dass „Punch-kun“ weiterhin seinen Platz in der Gruppe finden wird – immer an der Seite seines treuen Plüschfreundes.

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