Verkehrsunfälle
“Beste Unfallbilanz” im Jahr 2005
Gegenüber dem "schwarzen" Jahr 1972 mit 2.948 Toten ist die Opferzahl um fast drei Viertel gesunken, obwohl der Fahrzeugbestand um mehr als das Doppelte gestiegen ist. 1999 gab es noch 1.079 Tote, der Rückgang seit damals beträgt 29,2 Prozent.
Innenministerin Prokop sprach von einem Beweis für die Effizienz der Kontrollen: "Die Überwachung des Verkehrs wird mit allen personellen und technischen Ressourcen fortgesetzt, beim Alkohol erwarte ich mir durch die neuen Schnelltestgeräte sogar eine Erhöhung der Kontrolldichte. Erstmals weniger als 800 Verkehrstote zu haben, bedeutet zwar noch immer viel Trauer und Leid für die Betroffenen, zeigt aber im Vergleich, dass wir auf dem richtigen Weg sind", so Prokop.
Ein Viertel aller tödlichen Unfälle durch Jugendliche
Jugendliche (18 bis 26 Jahre) und hier vor allem männliche Pkw- Lenker sind für gut ein Viertel aller tödlichen Unfälle verantwortlich. Das Risiko junger Lenker ist, bezogen auf den Bevölkerungsanteil, nach wie vor hoch: Ältere Menschen (ab 60) verursachen zu 18,4 Prozent tödliche Unfälle.
Nach Bundesländern gab es nur in Oberösterreich und im Burgenland mehr Opfer. Kärnten, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Tirol erreichten die bisher geringste Zahl an Verkehrsopfer seit 40 Jahren.
Zu hohes Tempo ist Hauptunfallursache
Unter den Toten des Jahres 2005 waren 432 Pkw- und 31 Lkw- Insassen, 99 Motorradfahrer, zwei Autobuspassagiere, 35 Mopedlenker, 45 Radfahrer, und 98 Fußgänger. 26 Kinder starben. Am häufigsten gingen Unfälle auf zu hohes Tempo zurück.
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